Rebuild – 15. Februar 2018

Flüchtlingshilfe in Uganda

Uganda ist mit der größten Flüchtlingswelle des Kontinents konfrontiert: Fast 1,4 Millionen Menschen suchen in dem Land Zuflucht, das ungefähr so groß ist wie Rumänien. SOS-Kinderdorf Uganda wird nun mit "Rebuild" 300 gefährdetet Familien unterstützen.

1,4 Millionen Flüchtlinge

In Uganda leben aktuell 1,4 Millionen Flüchtlinge aus dem Südsudan, der demokratischen Republik Kongo, Burundi, Somalia und Ruanda. Besonders im Südwesten Ugandas entstehen zwischen den unterschiedlichen Volksgruppen Spannungen. Die täglich steigenden Lebensmittelpreise setzen den ohnehin armen Familien der Region weiter zu, was die Situation verschärft. Auch für die notwendige Infrastruktur fehlt das Geld: die Schulen sind überfüllt, der Unterricht findet im Freien statt.
 
 

Vier SOS-Kinderdörfer in Uganda

Das SOS-Kinderdorf Fort Portal weitet deshalb seine Unterstützung aus und startet ein Projekt für diese hilfsbedürftigen Familien und für Flüchtlingsfamilien.
 


"Flüchtlingsfamilien ohne männliche Begleitung haben es schwer und sind besonders gefährdet. Sie möchten wir in die Gemeinden integrieren und das Zusammenleben fördern!"

Olive Lumonya, SOS-Kinderdorf Uganda
 
Die Menschen, die aus dem Südsudan nach Uganda fliehen, leben zum Beispiel im Pagirinya Refugee Settlement im Bezirk Adjumani.
 

Finanzielle Hilfe und Integration

Das neue Hilfsprojekt wird 100 ugandische Familien finanziell unterstützen und die steigenden Lebensmittelpreise ausgleichen, damit die Familien nicht an der Armut zerbrechen. Zusätzlich werden 200 Flüchtlingsfamilien durch "Rebuild" unterstützt. Hier liegt der Fokus auf Frauen mit Kindern, die ohne ihre Männer nach Uganda fliehen mussten und ohne männliche Begleitung besonders gefährdet sind. Die Frauen und Kinder sollen in die Gemeinden integriert werden. 
 
Schule unterm Baum: In Palabek, Lamwo im Norden Ugandas werden derzeit Tausende Schüler im Freien unterrichtet.
 

Hilfe für Südsudan-Flüchtlingskinder

Auch ein ähnliches Projekt für Flüchtlinge aus dem Südsudan ist angedacht. Dort sind mehr als 80% der Flüchtenden Frauen und Kinder. Die Erfahrungen bei Rwamwanja liefern dazu gute Impulse.

Bitte helfen Sie!

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