Militäroffensive in Nordsyrien – 17.10.19

Sorge um 70.000 Kinder auf der Flucht

300.000 Menschen, darunter mindestens 70.000 Kinder, sind auf der Flucht.

Mit großer Sorge beobachten wir die Militäroffensive in Nordsyrien. 70.000 Kinder sind auf der Flucht. Über 300.000 Menschen befinden sich derzeit auf der Flucht und sind schwerwiegenden physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt.

Als Kinderrechts- und Kinderschutzorganisation weist SOS-Kinderdorf alle beteiligten Parteien darauf hin, dass der Schutz und das Wohlergehen von Kindern in der Krisenregion oberste Priorität haben muss. Humanitäre Hilfsleistungen müssen ihren Weg in die betroffenen Gebiete finden können.

 

So hilft SOS-Kinderdorf in Syrien

Auch im neunten Kriegsjahr ist SOS-Kinderdorf unvermindert für Kinder und Familien im Einsatz. Der Fokus geht von der Nothilfe zur längerfristigen Betreuung von Kindern über.

Gleich zwei SOS-Kinderdörfer schenken in Damaskus Kindern ein langfristiges und stabiles Zuhause. In Kinderschutzzentren in Damaskus, Tartous und Aleppo spielen Kinder aus der Nachbarschaft in einem geschützten und betreutem Umfeld.

 

Kinder spielen im Kinderschutzzentrum in Tartous


Im Osten Aleppos hat SOS-Kinderdorf sich am Wiederaufbau von Schulen und Bildungseinrichtungen beteiligt. Ein Beispiel ist die Grundschule "Al Thawra Banin School" die zu 85 % zerstört war und die nun wieder im alten Glanz erstrahlt. 

In der aktuell von der Militäroffensive betroffenen Region hat SOS-Kinderdorf keine Betreuungsangebote - alle Kinder und Jugendlichen in unserer Obhut sowie auch unsere MitarbeiterInnen in Syrien sind in Sicherheit.

 

Weiterführende Information: 

 

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