Oberösterreich – 23.09.20

Preis für Umwelt und Nachhaltigkeit

Das SOS-Kinderdorf Oberösterreich startete Ideenwettbewerb für ein besseres Klima.

Die jungen und erwachsenen Bewohner*innen des SOS-Kinderdorfes in Oberösterreich standen mit ihren Ideen zum Klimaschutz im Mittelpunkt der ersten Verleihung des Preises für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Aus acht Nominierten wurde das Jugendhaus Altmünster von einer fachkundigen und prominenten Jury zum Sieger gekürt. Der Ideenwettbewerb sollte die jungen Menschen und Sozialpädagog*innen motivieren, sich mit dem Thema zu beschäftigen und Bewusstsein für die eigenen Möglichkeiten zur Mitgestaltung schaffen.

Jede Idee zählt

Alle Angebote vom SOS-Kinderdorf in Oberösterreich - SOS-Kinderdorf-Familien, Wohngruppen, Eltern-Kind-Wohnen – waren eingeladen, Ideen für einen umweltfreundlichen Alltag zu entwickeln. Wie vermeiden wir Plastik? Wie verringern wir unseren CO2-Ausstoß? Wie entsorgen wir unseren Müll richtig? Wie verbrauchen wir weniger Wasser? Wie gestalten wir unsere Ernährung nachhaltig? und viele weitere wichtige Fragestellungen beantworteten die Einreichungen.

Jugendhaus Altmünster als 1. Sieger

Die Entscheidung war nicht einfach, darin waren sich alle Jurymitglieder einig. Das Ideenspektrum war vielfältig und reichte von der Wildblumenwiese über selbst produzierte Pflegeprodukte, Wachspapier als alternative Verpackung bis hin zum Eigenanbau von Gemüse und Obst. Überzeugt hat das Jugendhaus Altmünster mit seinen Überlegungen zur Müllvermeidung- und Trennung, zum Eigenanbau von Kräutern sowie zum regionalen Konsum. "Die Ideen waren umfassend durchgedacht, integrierten alle Jugendlichen und sind einfach für alle Dorfbewohner*innen zu übernehmen", begründet die Jury ihre Wahl.

 

Stolz zeigt sich SOS-Kinderdorf-Leiter Gerhard Pohl: „Ich freue mich über das Engagement und die praktikablen Ansätze, die der Beginn von gemeinsamen Umweltschutzmaßnahmen sind“. Alle Teilnehmer*innen freuten sich über ein Upcycling-Buch für den Alltag. Der Sieger gewann das Reisebudget für einen klimaneutralen Ausflug.

Prominente und fachkundige Jury

Fünf Expert*innen beurteilten die Ideen: Landtagsabgeordnete Johanna Bors in Vertretung von Landesrat Stefan Kaineder, Bürgermeisterin Elisabeth Feichtinger, Bezirkshauptmann Alois Lanz, Gemeinderätin Auguste Thallinger in Vertretung von Bürgermeister Stefan Krapf und SOS-Kinderdorf-Leiter Gerhard Pohl. Entscheidend für ihre Punktevergabe waren die Kriterien Umweltwissen/Umweltkompetenz, Kreativität, Integration der Kinder und Umsetzbarkeit für viele Menschen.

Ein besseres Klima für Kinder

Der oberösterreichische Ideenwettbewerb und Preis für Umwelt und Nachhaltigkeit ist nur eines von vielen Projekten, mit denen sich SOS-Kinderdorf für eine Nachhaltigkeitswende einsetzt. Denn der Klimawandel bedroht mehr als alles andere die Zukunft der nächsten Generation. Was die größten Sorgen von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf ihre Zukunft auf diesem Planeten sind, hat SOS-Kinderdorf erstmals mit einer repräsentativen Umfrage erheben lassen. 

 

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