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Weltaidstag

Über 37 Millionen Menschen leben mit HIV.
Subsahara-Afrika ist am stärksten betroffen.
Wir helfen mit Medikamenten und familienfördernden Programmen.

Leben mit HIV - Die Geschichte einer starken Frau

In vielen Ländern werden Menschen mit HIV immer noch stigmatisiert und von der Gesellschaft ausgeschlossen. Mara aus Uganda hat mit Unterstützung von SOS-Kinderdorf wieder im Leben fußgefasst und lebt heute als unabhängige, starke Frau.


Mara lebt mit ihren 4 Kindern in einem Dorf nahe Fort Portal in Uganda. Als HIV-infizierte Frau hatte sie in der Vergangenheit mit Ausgrenzung und Diskrimminierung zu kämpfen. Doch Mara gibt nicht auf. Mit Hilfe der SOS-Kinderdorf Familienstärkung fasst sie wieder Fuß. Sie beginnt eine Ausbildung zur Schneiderin und schmiedet Pläne für die Zukunft: 

 

Zurück ins Leben

Seit 3 Jahren wird Mara im Rahmen des Familienstärkungsprogramms von SOS-Kinderdorf unterstützt. Sie hat eine Ausbildung als Schneiderin begonnen, damit sie sich und ihren Kindern ein besseres Einkommen sichern kann. 

Frauen wie Mara haben es auf Grund ihrer Infektion besonders schwer, da sie von ihren Communities häufig ausgeschlossen werden. SOS-Kinderdorf leistet im Rahmen der Familienstärkung Aufklärung und informiert über HIV. 

Mara hat neuen Mut gefasst.

Zahlen 2018

Quelle: hiv.gov

HIV Infektionen Weltweit

37,7 Mio. Menschen
darunter 1,7 Mio. Kinder

Neuinfektionen

Geschätzte 1,8 Mio. Menschen haben sich 2018 neu mit HIV infiziert. 

Zugang zu Behandlung

23,3 Mio HIV-infizierte Menschen haben Zugang zu medizinischer Behandlung.

Aids in Afrika: Armutskrankheit und humanitäre Katastrophe

Aids in Afrika ist eine der größten humanitären Katastrophen der Welt und führt auf dem Kontinent zu gravierenden sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen. Armut ist nicht nur Ursache, sondern auch Folge der Aids-Epidemie in Afrika.

Mit etwa 54% aller HIV-Neuinfektionen weltweit ist Ost- und Südafrika am stärksten von der Krankheit betroffen.

Familienstärkende Programme

Ziel der SOS-Familienhilfe ist das Wohl des Kindes: es soll in seiner eigenen Familien aufwachsen können; eine positive Entwicklung der ganzen Familie soll ermöglicht werden. Gemeinsam wird an der Verbesserung der Familien-Situation gearbeitet, die von medizinischer Betreuung und Grundversorgung, über Bereitstellung von Schulgeld und -materialien bis zur psychosozialen Betreuung reicht.

Ein Schwerpunkt bei den Erwachsenen liegt auf der Vermittlung von wirtschaftlichem Know-how, um Wege aus der Armut zu finden. Sie werden bei der Erhöhung ihres Einkommens unterstützt, um (wieder) selbstständig für die Kinder sorgen zu können.

Zur Entlastung der Familie werden die Kinder oftmals in SOS-Kinderdorf-Tageszentren betreut, verköstigt und bei Bedarf medizinisch versorgt.

Helfen Sie mit

Nur mit Ihrer Spende oder Ihrer Patenschaft können wir die Hilfe für Kinder und Familien in Not fortführen und ausbauen.

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