Klimapolitik – 07.03.21

Maximale Tatkraft für Klimavolksbegehren!

Klimaschutz ist Kinderschutz: Umweltausschuss entscheidet am Dienstag über die Zukunft von Kindern und Jugendlichen.

"Wenn wir weiterhin zu wenig gegen den Klimawandel unternehmen, wird die Lebensbasis zukünftiger Generationen zerstört. Das ist eine Kinderrechtsverletzung", sagt Christian Moser, Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf. Kinder haben das Recht auf eine intakte Umwelt. Die Politik muss die Anliegen von Kindern und Jugendlichen endlich ernst nehmen – insbesondere wenn ihre Zukunft durch den Klimawandel bedroht ist. SOS-Kinderdorf fordert darum positive, zukunftsweisende Entscheidungen, wenn am 9.3. im Umweltausschuss über die Umsetzung des Klimavolksbehrens abgestimmt wird. "Was es jetzt braucht, sind klare Zeitpläne, ausreichend Budget und die nötige Tatkraft. Nur so hat die nächste Generation eine Chance auf eine gesunde Zukunft."

Die Corona-Pandemie überschattet aktuell die zweite lebensgefährliche Krise - den Klimawandel. "Die  Anliegen junger Leute kommen einmal mehr zu kurz. Die Milliarden, die jetzt zur Bekämpfung der Corona-Krise ausgegeben werden, bringen uns im Klimaschutz nicht weiter. Dabei ist er der wesentlichste Hebel, um eine nachhaltig gesunde Zukunft zu sichern", so Moser.
 

Ein besseres Klima für Kinder

Laut einer von SOS-Kinderdorf in Auftrag gegebenen Studie haben 85 % aller Kinder und Jugendlichen Angst um den Planeten. "Mit ihrer Sorge um die Welt, in der sie künftig leben werden, fühlen sich junge Menschen alleingelassen. Als Gesellschaft sind wir es Kindern und Jugendlichen schuldig, einen raschen Weg aus der Klimakrise zu finden", so Moser.

 

 

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