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Helden der Krise

So haben Kinder und Jugendliche die Corona-Zeit erlebt.

Jetzt sprechen wir!

Viel wurde in den letzten Wochen über sie gesprochen, viel zu selten mit ihnen direkt. Wir haben Kinder und Jugendliche nach ihren Erfahrungen während der Corona-Zeit gefragt. 

VIEL Zeit mit der Familie, Unterricht zu Hause und Sicherheitsabstand zu Oma und Opa. Die Corona-Zeit hat unser aller Alltag gehörig auf den Kopf gestellt. Doch gerade für Kinder und Jugendliche hat sich auf einen Schlag viel getan: plötzlich konnten sie nicht mehr in die Schule gehen, durften ihre Freunde nicht mehr treffen und die Geburtstagsparty sah dieses Jahr auch ganz anders aus. Andererseits hatten die Eltern so viel Zeit für die Familie wie sonst nur im Urlaub und das war doch auch ganz schön...

Kinder und Jugendliche sind HeldInnen der Krise

Wir haben bei Kindern und Jugendlichen nachgefragt, was besonders anstrengend und nervig war in der Corona-Zeit, was Erwachsene besser machen hätten können und ob diese außergewöhnliche Zeit vielleicht auch etwas Gutes hatte.

 

Kinder und Familien unter Druck

Kinder und Familien wurde in der Krise wenig Beachtung geschenkt. Dabei mussten sie viel entbehren und haben Großartiges für die Gesellschaft geleistet. 

Bereits vor Corona standen 88 % der Familien unter Druck. Die herausfordernden letzten Wochen haben diesen Druck verschärft und die Folgen werden noch lange zu spüren sein. SOS-Kinderdorf fordert darum dringend Entlastung für Familien.

Dass Kinder und Jugendliche die Corona-Zeit als sehr belastend erlebt haben, zeigen auch die Beratungszahlen von Rat auf Draht, die in den letzten Wochen um mehr als ein Drittel gestiegen sind. Besonders viele Anfragen kamen zu psychischen Problemen wie Ängsten, Schlafstörungen, Panikattacken oder selbstverletzendem Verhalten.

 

Weiterführende Information: 

Aktuelle Nachrichten und Aussendungen

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