Internationaler Tag der Bildung – 23.01.20

Alle Kinder haben das Recht auf Bildung!

Doch nicht jedes Kind kann auch zur Schule gehen. 250 Mio. Kindern weltweit bleibt der Zugang zu Bildung verwehrt.

Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht. Es ist ausdrücklich in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben. Jedes Kind auf der Welt sollte die Möglichkeit haben, zu lernen und sich frei zu entfalten. Trotzdem können weltweit rund 250 Mio. Kinder und Jugendliche die Schule nicht besuchen. Laut der UNESCO können 617 Mio. junge Menschen weder lesen und schreiben, noch einfache Rechenaufgaben lösen. 

 

Durch Bildung Chancen schaffen

SOS-Kinderdorf setzt sich weltweit dafür ein, dass alle Kinder Zugang zu qualitativ hochwertigen Bildungsmaßnahmen erhalten. Bildung eröffnet Chancen am Arbeitsmarkt, hilft Menschen der Armut zu entkommen und reduziert Ungleichheit in einer Gesellschaft. 

Schulmädchen in Kambodscha üben an der Tafel.

 

SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder und junge Menschen beim Zugang zu hochwertiger Bildung – von der frühen Kindheit über die Grundschule bis zur Sekundar- und Berufsausbildung. Wir fördern Lern- und Ausbildungsprogramme, die der gesamten Gemeinde zur Verfügung stehen und unterstützen beim Erwerb von Qualifikationen und Fertigkeiten. Wir stärken die öffentliche Bildung durch Partnerschaften und Anwaltschaft. In humanitären Krisensituationen bieten unser Nothilfekitas Raum zum Lernen und Spielen.

Schüler und Schülerinnen in ihrer Klasse in Aleppo/Syrien. 
 

2018 führte SOS-Kinderdorf 217 Kindergärten weltweit. 98.000 Kinder besuchten Grundschulen und weiterführende Schulen von SOS-Kinderdorf. 

Bangladesch: Arbeit statt Schule

Gründe warum Kinder nicht zur Schule gehen können gibt es viele. Armut ist einer der wichtigsten Faktoren. In den Slums von Dhaka etwa, der Hauptstadt Bangladeschs, kann fast jedes sechste Kind nicht zur Schule gehen, weil es Vollzeit arbeiten muss. Dhaka ist eine der größten und am dichtesten besiedelten Städte weltweit. In ihren Slums leben geschätzte drei Millionen Menschen, fast die Hälfte davon sind Kinder.

Bub bei seiner Arbeit in den Slums von Dhaka. Foto: Alea Horst

 

Viele Familien in den Slums könnten sich das Schulgeld nicht leisten und seien zudem auf den zusätzlichen Verdienst der Kinder angewiesen. Die Kinder sammeln Müll, arbeiten in Haushalten, in Aluminiumfabriken, aber vor allem in der Kleidungsindustrie. Dabei übersteigt ihre Arbeitszeit teilweise sogar die gesetzliche Grenze für Erwachsene von 42 Wochenarbeitsstunden. 

Bildung ermöglichen

Wir bieten weltweit eine Vielzahl an unterschiedlichen Bildungsprogrammen um sicherzustellen, dass Kinder und junge Menschen einen Zugang zu Schulausbildung bekommen. 

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