Tsunami – 1. Oktober 2018

Indonesien: 350.000 Kinder betroffen, Hilfe vor Ort geplant

Rund 350.000 Kinder sind von dem verheerenden Tsunami in der Region um Palu/Sulawesi betroffen. SOS-Kinderdorf schickt ein erstes Hilfsteam in die Region.

Die Situation der Menschen im Katastrophengebiet ist bedrohlich. Die Stromversorgung ist zusammengebrochen, vor allem fehlt es aber an sauberem Trinkwasser. Besonders für Kleinkinder eine tödliche Gefahr! Gregor Nitihardjo, Leiter von SOS-Kinderdorf in Indonesien, stellt derzeit ein Krisenteam zusammen. Der Schutz und die Versorgung von Kindern stehen dabei im Vordergrund.

Glücklicherweise sind alle Kinder, betreuten Familien und Beschäftigten in den SOS-Kinderdörfern wohlauf.

SOS-Kinderdorf in Indonesien

SOS-Kinderdorf ist seit Beginn der 70er Jahre in Indonesien aktiv und hat seine Hilfe ständig ausgebaut. Mittlerweile gibt es acht SOS-Kinderdörfer. Das derzeit jüngste SOS-Kinderdorf entstand nach dem Tsunami von 2004 in Banda Aceh.

Weltweite Nothilfe

SOS-Kinderdorf ist weltweit in 135 Ländern tätig, meist viele Jahre vor Ort und dadurch gut verankert und vertraut mit den örtlichen Strukturen. Die gute Vernetzung der heimischen MitarbeiterInnen mit der Bevölkerung und den lokalen Behörden ist Basis dafür, dass wir in Krisen- und Katastrophengebieten rasch von den bestehenden Programmen aus nachbarschaftliche Nothilfeaktivitäten gestartet und längerfristig durchgeführt werden können. 2017 gab es SOS-Nothilfeprogramme in 26 Ländern. Erfahren Sie mehr.

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