Krisenregion – 22. Februar 2017

Hungersnot in Ostafrika

Laut dem Weltgesundheitsprogramms (WFP) droht bis zu 20 Millionen Menschen der Hungertod. In Ostafrika spitzt sich die Lage immer mehr zu.

Durch die SOS-Hilfe vor Ort, z.B. in Äthiopien, Südsudan und Somalia, können die Kinder und ihre Familien dort leben, wo sie daheim und verwurzelt sind.
Afrika wird derzeit von einer beispiellosen Hungerkrise heimgesucht: Laut aktuellen Prognosen des Weltgesundheitsprogramms (WFP) droht bis zu 20 Millionen Menschen der Hungertod. Besonders in ostafrikanischen Ländern wie dem Südsudan und Äthiopien und ist die Lage besonders katastrophal. Anhaltende Dürre und fehlende Ernten durch Klimaveränderungen sowie menschgemachte Konflikte führen zu Katastrophen und extremer Not. Hunderttausende Familien und Kinder sind betroffen.

Mit gezielten und wirksamen Maßnahmen hilft SOS-Kinderdorf in allen betroffenen Ländern Ostafrikas nachhaltig vor Ort. 
 

Aktuelles aus Ostafrika

Das SOS-Kinderdorf in Juba im umkämpften Südsudan ist gut versorgt und unterstützt darüber hinaus Familien in seiner Nachbarschaft. Erst vor wenigen Wochen konnte nun das im Juli 2016 evakuierte SOS-Kinderdorf renoviert werden und Kinder und Mütter wieder einziehen - ein Lichtblick in den Wirren des Krieges und der Hungersnot .

Laut Alberto Fait, Projekt-Koordinator von SOS-Kinderdorf im Südsudan, seien die Kosten für Nahrungsmittel in den letzten Tagen rasant gestiegen, dazu käme die Inflation von über 800 %. "Der Großteil der Nahrungsmittel kommt aus Uganda und wird für die heimische Bevölkerung unbezahlbar", sagt Fait, "Das wenige Geld muss zur Gänze für Essen aufgebracht werden, da bleiben keine Reserven für das Schulgeld oder für den Arzt. Wir ermöglichen deshalb 140 Kindern den Schulbesuch, wir vermitteln Essen und Wasser für ihre Familien."

In Äthiopien versorgt das "Water Trucking Project" unterdessen 4.200 Familien (rund 20.000 Kinder) mit Trinkwasser, in der Stadt Harare leistet das SOS-Kinderdorf Nachbarschaftshilfe für etwa 4.000 Kinder und Angehörige mit Nahrung und Trinkwasser. Auch ärztliche Hilfe für schwangere Frauen und stillende Mütter steht im Fokus der Maßnahmen vor Ort.

 

So hilft SOS-Kinderdorf in Ostafrika:


Nahrung, sauberes Wasser und medizinische Versorgung
(z.B. in Äthiopien für 4000 gefährdete Kinder u. Frauen)
 

Ernährungsprogramm für Kinder unter 5 Jahren, für Schwangere
und stillende Mütter
 

Schutzmaßnahmen für unbegleitete Kinder und Kinder in
akuten Notlagen (Einrichtung von Notunterkünften), aktuell z.B. für  ca. 300 Kinder im Südsudan
 

Technische Unterstützung, Vorbereitung und Ausbildung
(zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen)
 
 
/* pageName= Hungersnot in Ostafrika pagePrefix= breadCrumb=Aktuelles / Hungersnot in Ostafrika mainDomain=sos-kinderdorf.at langIdentifier=AT,de */