Firstfeier & Sommerfest – 08.07.19

Freude und gute Stimmung bei Firstfeier und Sommerfest

Mit der Firstfeier wurde am Samstag (6.7.) der nächste Bauabschnitt für die zwei Wohngruppen im SOS-Kinderdorf Imst gefeiert – und gleich danach ging es beim Sommerfest mit dem Feiern weiter!

Neben dem Imster Bürgermeister Stefan Weirather war auch Carsten Strzada, Bürgermeisterkollege der Partnergemeinde Espenau (D) extra nach Imst gekommen, um an der Feier teilzunehmen. Beide zeigten sich sehr beeindruckt sowohl vom baulichen als auch pädagogischen Konzept der beiden Wohngruppen, die beide auf allen Ebenen zukunftsweisend sind und die stetige Weiterentwicklung von SOS-Kinderdorf eindrucksvoll belegen.

 

Nach der Firstfeier stärkte sich Klein und Groß bei schmackhaften Grillschmankerln und erfreute sich am traditionellen Sommerfest mit Musik, Tanz und geselligen Miteinander – und die Kinder freuten sich wohl am meisten auf die Ferien Foto: Viktor Trager

 

Modern, nachhaltig und ökologisch!

SOS-Kinderdorf-Leiter Jörg Schmidt war seine Freude über die beiden neuen Wohngruppen deutlich anzusehen: "Damit ist gesichert, dass wir hier weiteren Generationen von Kindern und Jugendlichen ein stabiles Zuhause und Umfeld bieten und sie nach modernsten pädagogischen Standards betreuen und begleiten können. Abseits des pädagogischen Aspektes war es uns von Anfang an wichtig, nachhaltig und ökologisch zu bauen: energiesparend, barrierefrei, mit Materialien (Beton, Ziegel, viel Holz) aus der Umgebung und damit geringen Transportwegen – und modular, das heißt je nach Bedarf künftig auch für andere pädagogische Zwecke nutzbar", betonte Schmidt.

 

 

Die zwei neuen Häuser im SOS-Kinderdorf Imst bieten zwei Wohngruppen für Kinder und für Jugendlichen genügend Platz und Freiraum.

 

Professionelle Hilfe in liebevoller Atmosphäre

Die Wohngruppen werden so gebaut, dass sie räumlich und atmosphärisch eine sehr individuelle und altersgerechte Betreuung ermöglichen. Jedes Kind hat ein eigenes Zimmer (insgesamt 9), zusätzlich gibt es ein Krisenzimmer für rasche Notaufnahmen und erstmals eine eigenen Bereich für Besuche und Übernachtungsmöglichkeiten der Eltern. Das eigene Zimmer als Rückzugsort, ein Angebot auch für die Eltern, ausreichend Platz für gemeinschaftliche Aktivitäten und zusätzliche Räume für Therapien sind Teil des Gesamtkonzeptes - all dies eingebettet in eine schöne und freundliche Atmosphäre mit viel Holz. Das ist gerade für junge Menschen mit sehr belastenden inneren Erfahrungen wichtig.

Wolfgang Katsch

Schön, dass wir gerade im ersten SOS-Kinderdorf der Welt in Imst im Jubiläumsjahr dieses Signal für nächste Generationen setzen und mit dieser Investition sicherstellen können, auch in den kommenden Jahrzehnten Kinder, Jugendliche und ihre Eltern in Notlagen gut betreuen und unterstützen zu können!

Wolfgang Katsch


Wolfgang Katsch: "Wie bei der Gründung von SOS-Kinderdorf vor 70 Jahren und beim Bau des ersten SOS-Kinderdorfes in Imst hoffen wir auch heute wieder auf Unterstützung und Spendenbereitschaft vieler Menschen in Tirol und ganz Österreich."

 

 

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