Jetzt downloaden – 12. September 2017

Forderungen zur Wahl 2017

Kinder- und Jugendpolitische Forderungen von SOS-Kinderdorf im Rahmen der Nationalratswahl zu dringend notwendigen Maßnahmen

Kinder sind gerne gesehener Schmuck auf Wahlplakaten und bei Wahlveranstaltungen. Ganz anders ist es mit kinderpolitischen Themen in den Diskussionen rund um die Nationalratswahl 2017, dort sind sie bestenfalls einer Randerscheinung.

„Kinder können noch nicht wählen – mit ihren Anliegen kann man daher schlecht auf Stimmenfang gehen“

sagt Christian Moser, Geschäftsführer SOS-Kinderdorf anlässlich des Weltkindertags am 20. September.

„Auch die Umsetzung der im letzten Regierungsprogramm angekündigten familienpolitischen Maßnahmen, ist für uns nicht zufriedenstellend.“ Das angekündigte zweite kostenfreie Kindergartenjahr ist noch immer nicht umgesetzt.
„Auch beim Thema Gewaltverbot gegen Kinder gibt es dringenden Handlungsbedarf,“ betont Moser. „Nur rund 30 Prozent der Erwachsenen ist dieses Verbot in Österreich bekannt.“ Ebenfalls vorgenommen hatte man sich in der letzten Legislaturperiode die Weiterführung von wichtigen Beratungsstellen wie 147 Rat auf Draht. Die Finanzierung von 147 Rat auf Draht, einem Angebot von SOS-Kinderdorf, ist leider nach wie vor nicht sichergestellt.


Unsere Forderungen zum Download: Kinder- und Jugendpolitik muss wieder auf die Tagesordnung der politischen EntscheidungsträgerInnen: Nur durch ein eigenes Ressort, das sich für Kinder und Jugendliche zuständig fühlt, wird der Kinder- und Jugendpolitik die notwendige Gewichtung verliehen. „Nur so kann die Umsetzung notwendiger Maßnahmen zum Wohle und zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen sichergestellt werden“, so Moser abschließend.
 
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