Unwetter in Nepal – 5. September 2017

Extreme Niederschläge sorgen für Überschwemmungen

Seit der zweiten Augustwoche regnete es in Nepal fast ununterbrochen. Verheerende Auswirkungen für Land und Einwohner sind die Folge.

Bis zu 1.500 Menschen sind durch den Monsoon bereits ums Leben gekommen. Die meisten ertranken, wurden von Erdrutschen begraben oder starben durch Stromschläge. In Nepal sind rund 1,7 Millionen Menschen von den Auswirkungen der Flut betroffen. Tausende Studenten können vorübergehend nicht in die Schule gehen.

Die Situation ist angespannt: "Viele Familien kämpfen immer noch, um sich von dem Erdbeben 2015 zu erholen. Katastrophen wie die Überschwemmungen und Erdrutsche, die wir im vergangenen Monat erlebt haben, verschlimmern die Situation der Familien und stellen sie vor neue Herausforderungen“, sagt Ishwori Prasad Sharma, Nationaler Direktor der SOS-Kinderdörfer Nepal.

 



Durch die Schäden an den Straßen und die schlechten Bedingungen der Infrastruktur ist es schwer die Familien zu erreichen und sie zu unterstützen.

Eine SOS-Kinderdorf Unterkunft für Mädchen in Biratnagar erlitt massive Hochwasserschäden in den letzten Monaten und muss dringend renoviert werden. Sharma betonte aber, dass alle Kinder, Jugendlichen, SOS-Familien und Mitarbeiter in Sicherheit sind und dass die Programme von SOS-Kinderdorf gesichert sind.

35 betroffene Bezirke 

1.500 Todesopfer

43.400 zerstörte Häuser

192.000 beschädigte Häuser

1.700.000 betroffene Menschen

So hilft SOS-Kinderdorf den Opfern der Flut

  • Gründung eines Child-Friendly Spaces im westlichen Bezirk von Bardiya, Child-friendly Spaces (CFS), wo mindestens 60 Kinder täglich in einem geschützten Umfeld spielen und auch pädagogisch betreut werden. Die Kinder erhalten dort drei Mahlzeiten pro Tag und haben Zugang zu Bildungs- und Freizeitaktivitäten

  • Verteilung von Schuluniformen und Essen an 600 Kinder, deren Familien Häuser verloren haben.

  • Unterstützung von Familien, die ihren Job und ihre Lebensgrundlagen durch die Katastrophe verloren haben.

  • Verteilung von Bettwäsche und Haushaltsgegenständen an 200 gefährdete Familien in Itahari und Bardiya.
 
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