SOS-Kinderdorf Imst – 03.06.20

Freude über Einzug in neue Wohngruppe

Große Freude bei allen über die Fertigstellung der zwei neuen Wohngruppen im SOS-Kinderdorf Imst. Vergangenes Wochenende sind die ersten Kinder und Jugendlichen eingezogen.

Am Pfingstwochenende haben neun Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren im SOS-Kinderdorf Imst ihr neues Zuhause bezogen. Trotz Corona-Krise mit vielen Einschränkungen und Herausforderungen konnte der Zeitplan eingehalten und die letzten Arbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden. Die Freude darüber war bei klein und groß GROSS! Nach intensiven Vorbereitungen ging das finale Übersiedeln in die neuen Räumlichkeiten bei Kaiserwetter und bester Stimmung und unter Einhaltung der bestehenden Corona-Beschränkungen problemlos über die Bühne.

SOS-Kinderdorf-Leiter Jörg Schmid spricht von einem "Quantensprung" für das SOS-Kinderdorf, das letztes Jahr den 70. Geburtstag feierte. "Das runde Jubiläum und die beiden Großbaustellen waren schon ziemlich herausfordernd. Doch dann kam wie aus dem Nichts Corona," sagt Schmidt. "Das hat nochmals zusätzlich allen viel abverlangt, den Kindern und Jugendlichen, MitarbeiterInnen sowie auch den ausführenden PlanerInnen und ArbeiterInnen am Bau. Doch nun ist es geschafft!", freut sich Schmidt. "Dank der sehr guten Zusammenarbeit aller Beteiligten ist das Projekt "Wohngruppen neu" phantastisch gelungen. Dafür möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken!"

"Boah, dös isch echt a coole Hitt`n", lautete das Urteil eines 11-Jährigen beim Einzug in sein neues Zuhause. Neun Kinder/Jugendliche sind in die erste neue Wohngruppe eingezogen, die zweite Übersiedlung folgt noch im Juni. 

 

Das "Haus David" (nach der großzügigen Spenderin benannt) ist eine der zwei neuen Wohngruppen, die nun sowohl baulich als auch pädagogisch eine neue Ära einleiten. Die beiden Gebäude wurden nach modernsten ökologischen Standards besonders nachhaltig gebaut. Auch das pädagogische Konzept entspricht neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und fachlichen Erfordernissen der Kinder- und Jugendhilfe. Ein wichtiger Entwicklungsschritt, wie ihn das SOS-Kinderdorf im Laufe der Jahrzehnte immer wieder gegangen ist, um Kindern/Jugendlichen beste Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. "Die Wohngruppen bieten räumlich, atmosphärisch und pädagogisch alle Voraussetzungen für eine individuelle und passgenaue Unterstützung jedes Kindes/Jugendlichen", betont Schmidt. "Und wir können die Eltern noch besser miteinbeziehen, indem wir nun eigene Räumlichkeiten haben, dass sie ihre Kinder besuchen und auch hier übernachten können."

Noch im Juni folgt die nächste Übersiedlung in die zweite Wohngruppe.

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