Ostafrika Duerre Hungerkrise spenden
4. August 2017 | Ostafrika

Dürre & Hunger in Ostafrika

19 Millionen Menschen sind in Äthiopien, Kenia, Somalia und Somaliland von Hunger betroffen. Eine halbe Million Kinder werden als schwer unterernährt eingestuft.

Ostafrika ist ganz akut von einer schweren Nahrungsmittelknappheit bedroht. SOS-Kinderdorf hat daher schon 2016 umfassende Nothilfeaktivitäten in der Nachbarschaft der SOS-Kinderdörfer in mehreren Ländern Ostafrikas gestartet - in den vergangenen Monaten schwerpunktmäßig in Äthiopien, Malawi und Südsudan.

Die Hilfe in Kenia, Somalia und Somaliland soll fortgeführt und weiter ausgebaut werden.




Im Zentrum aller Nothilfeprogramme steht das Organisieren und Verteilen von Wasser und Nahrung für besonders geschwächte, unterernährte Kinder und ihre Familien, die medizinische Versorgung und ein sezieller Fokus auf besonderen Schutz für Kinder.

Neben psychologischer Betreuung wurden auch „child friendly spaces“ eingerichtet, wo Kinder von gut ausgebildetem Personal altersgerecht betreut werden, wo sie trotz aller Probleme und Folgen von Katastrophen einen geschützten Raum zum Spielen und Lernen finden und einfach Kind sein dürfen – auch als Entlastung ihrer Eltern, die sich dann mit ganzer Kraft um die existentielle Basis ihrer Familien kümmern können.

 



Zentren der Nothilfeprogramme sind in Äthiopien die schwer getroffene Region im Südosten, wo SOS-Kinderdorf in Harare und Gode (wo es auch SOS-Kinderdörfer gibt) aktiv ist.

Allein in der Region von Gode erhielten zuletzt 20.000 Menschen lebensrettende Wasserversorgung. In den nächsten Monaten soll diese Maßnahme für 30.000 Menschen ausgebaut werden.





In Kenia arbeitet SOS-Kinderdorf verstärkt in drei Bezirken in Marsabit im Norden, ebenfalls einer der von der Wasser- und Nahrungsmittelknappheit schwer betroffenen Region.

In Malawi hat SOS-Kinderdorf im Jänner 2017 Hilfsprogramme gestartet in der Nachbarschaft der SOS-Kinderdorf-Projekte in Lilongwe, Blantyre, Mzuzu und Ngabu und damit 13.000 Kinder und ihre Familien erreicht.

In Somalia ist SOS-Kinderdorf seit Jahrzehnten trotz schwierigster Rahmenbedingungen tätig und durch die SOS-Clinik in Mogadischu sowie eine medizinische Station in Baidoa eine der wichtigsten privaten Gesundheitseinrichtungen, wo Kinder und Erwachsene kostenlos medizinisch betreut werden.

Im Südsudan ist die Lage durch bewaffnete Konflikte und politische Unruhen noch verschärft. Dort musste das SOS-Kinderdorf in Juba vorübergehend evakuiert werden. Inzwischen sind aber alle Kinder, Mütter und Mitarbeiter wieder zurück und wohlauf. Trotz aller Probleme hat SOS-Kinderdorf auch dort in der Nachbarschaft seit Jänner Hunderte Kinder und ihre Familien mit dem Nötigsten versorgt und die Kinder psychosozial betreut.

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