Die Funken der Begeisterung

Hausmeister Rodler bindet die Kinder gern in seine Arbeiten ein: "Sie haben Spaß, etwas Neues zu lernen, mitzuarbeiten und mitzugestalten".

"Die größte Herausforderung war die Großbaustelle bei laufendem Betrieb – Planen, Bauen, Ausziehen, Umziehen, Einziehen, Wegziehen, Zwischeneinziehen, Umziehen und wieder Einziehen.
Aber wir haben es geschafft!“ Hans Rodler gerät beinahe ins Schwärmen, wenn er vom Mammutprojekt "SOS-Kinderdorf Stübing neu" erzählt. Und vom Geist der Gemeinsamkeit, der dem Erfolg zugrundelag.
 
Im Tiefparterre des neuen Familienrathauses im SOS-Kinderdorf Stübing liegt die Werkstatt von Hans Rodler. Und er schafft es immer wieder, Funken sprühen zu lassen.

Baugräben, Baumaschinen, 35.000 m2

"Und das alles inmitten des Alltagslebens von 75 Kindern und ihren Familien", sagt Hans Rodler, der viel von der gemeinsamen Begeisterung auch nach dem Ende der Bauarbeiten im Alltag des Dorflebens erkennt: "Knapp vor Weihnachten musste gesiedelt werden, das war immer so ein bisschen das Bangen, oh je, was passiert, wenn Strom, Telefon und Internet wegen Grabungsarbeiten plötzlich ausfallen und gleichzeitig aber der Betrieb aufrechtgehalten werden muss."

Rückblickend ist Hans Rodler zufrieden und froh, dass alles so gut gegangen ist: "Es war sehr spannend zu erleben, dass der Alltagsbetrieb während der Baustellenzeit so gut weiterlaufen konnte. Das war auch für mich mal eine tolle Erfahrung. Und mir ist bewusst geworden, – und das kann ich nur weitergeben   – dass es für solche Projekte wichtig ist, so viel wie möglich persönlich anwesend zu sein. Schließlich geht es um die Örtlichkeit und die verschiedenen Arten von Technik, Leitungen und Kanälen. Es geht um die Schnittstellen, wo Altes auf Neues trifft, und so."

Was macht der Dorfmeister im SOS-Kinderdorf, wenn nicht gerade alles neu gebaut wird? Hans Rodler lacht: "Irgendwie fast alles, weil zu tun gibt’s ja immer was! Die permanente Instandhaltung des Geländes, kleinere Montagearbeiten in den Häusern, Fahrradreparaturen, die Wartung unserer Dienstfahrzeuge. Und wenn es die Zeit erlaubt, werden die Kinder in die Arbeit eingebunden. Sie haben Spaß, etwas Neues zu lernen, mitzuarbeiten und mitzugestalten. Und wenn ich hin und wieder auch mal einen Funken der Begeisterung für das Handwerk versprühen und an unsere Kinder hier weitergeben kann, indem ich sie hier und da auch mal mit einbeziehe, dann ist das überhaupt eine sehr erfüllende und schöne Aufgabe."
 
 

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