Die gesamte Gruppe
Jakobsweg – 12. Juli 2018

Abenteuer Jakobsweg

Die Jugendlichen wurden während ihrer Wanderung am Jakobsweg begleitet. Ihre Eindrücke und Highlights werden im Folgenden erzählt.

Der Auftakt

Das Abenteuer Jakobsweg startet mit einem Highlight für alle Burschen - dem Fliegen. Einige fliegen zum ersten Mal und deshalb ist die Aufregung groß, als das Flugzeug abhebt. Weiter geht es mit einem Roadtrip von Madrid zum Camino de Santiago in den Ort Ponferrada.

 

Ankunft in Ponferrada

Die ersten Schritte am Jakobsweg

Am nächsten Tag starten wir mit unseren Rucksäcken am Rücken und viel Vorfreude los. Die ersten Tage geht es hauptsächlich Bergauf und die Sonne scheint. Zur Verwunderung der PädagogInnen sind die Burschen flotten Schrittes und trotz Müdigkeit niemals jammernd, wirklich gut unterwegs und genießen das Gehen.

 

Auf Los, geht's los ...

 

Wir starten als eng zusammen gehende Gruppe den Jakobsweg und je länger wir gehen, desto eher geht jeder sein Tempo. Es kommt zu den Alleingehphasen, welche zum Nachdenken, Grübeln, zu-sich-selbst-kommen, aber auch wirklich zum Genießen anregen.
Immer wieder legen wir aber auch gemeinsame Pausen ein, wo Fangen gespielt oder geschnitzt wird. So entstehen wunderschöne Schnitzarbeiten, aber auch selbstgemachte Pfeil-und-Bogen-Sets mit denen die Kinder und Jugendlichen sich lange beschäftigen. Unsere gemeinsamen Gehphasen sind begleitet von fröhlichen Wanderliedern.

 

Selbstgebastelter Pfeil und Bogen

 

Wir schlafen in Pilgerherbergen mit großen Schlafsälen und die Jungs finden das sehr abenteuerlich. Das Highlight der Herbergen ist für uns alle die Unterkunft in Pradela, wo uns die Herbergsleute sehr herzlich aufnehmen und den Eindruck vermitteln, als würden wir zur Familie gehören. Wir bekommen ein sehr ausgiebiges und leckeres Pilgermenü mit Paella und Co. und die Frau sagt unseren Burschen beim Schlafengehen im Schlafsaal "gute Nacht".

Ein Highlight beim Wandern ist das Überschreiten der galizischen Grenze, wo klar ist, wir kommen dem Meer immer näher und haben einen sehr großen Teil der Anstiege hinter uns.

 

Der größte Teil ist geschafft ...

Endlich Meer!

Unfassbar euphorische Stimmung kommt auf als wir schließlich tatsächlich das Meer und unser Ziel sehen können. Es wird geschrien, gesungen und schnellen Schrittes die letzten Kilometer gegangen. Als wir dann den Strand der Zielstadt erreichen laufen die Kinder und Jugendlichen samt Schuhen fröhlich quietschend ins Meer. Sie bauen eine Sandburg, sammeln Muscheln und sind glücklich - aber vor allem auch sehr stolz 180 km gegangen zu sein und das Ziel Finisterre erreicht zu haben. Die Last und Anstrengung der letzten Tage fällt von allen ab, immer wieder sind sowohl Kinder als auch PädagogInnen an ihre Grenzen gestoßen, aber das war es Wert.

 

Das Ziel wurde erreicht!

Das Ende einer gelungenen Reise!

Am Abend genießen wir am Kap Finisterre, dem sogenannten Ende der Welt, gemeinsam den Sonnenuntergang über dem Meer und das lässt noch mal allen vor Staunen den Mund offen stehen. Diesen Abend rundet die Nachtwanderung zurück zum Quartier ab.

 

Blick auf den wunderschönen Sonnenuntergang

 

Am nächsten Tag wird noch einmal ausgiebig der Strand genossen und dann geht es auch schon wieder zurück nach Wien. Die letzten Meter zur WG singen wir unsere Lieder, machen im Garten noch gemeinsam unser Aufwärmschüttellied und werden herzlich vom Team erwartet. Die Ankunft und das gemeinsam Mittagessen runden unseren Urlaub toll ab.

 

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