Corona – 11.09.20

Es tut sich was beim Sonderbetreuungsmodell

Bei den Anpassungen zum Corona-Sonderbetreuungsmodell sieht unser Geschäftsführer Christian Moser einen Schritt in die richtige Richtung.

Die Regierung hat bei der Corona-Sonderbetreuungszeit eine Erleichterung für Unternehmen beschlossen. In Zukunft wird diese Unterstützung zur Hälfte vom Staat finanziert. Bisher hat der Bund lediglich ein Drittel der Kosten für Sonderbetreuung übernommen.

"Es ist sehr erfreulich, dass die Regierung erkannt hat, dass die Corona-Sonderbetreuung nur mit einem höheren öffentlich finanzierten Anteil funktionieren kann. Insofern begrüßen wir die Aufstockung auf einen 50-prozentigen Kostenersatz durch die öffentliche Hand", sagt unser Geschäftsführer Christian Moser.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Arbeitgeber mit diesen Rahmenbedingungen ihre Zustimmung zur Sonderbetreuungszeit gibt, steigt damit deutlich. Trotzdem wäre eine volle Finanzierung die einzige Garantie, um Eltern in Österreich den Stress allfälliger Klassen- oder Schulschließungen zu nehmen. Besonders der fehlende Rechtsanspruch auf die Sonderbetreuungszeit macht jeden potentiellen Verdachtsfall in der Klasse für die meisten Familien zu einem Damokles-Schwert.

Christian Moser hofft also auf weitere Unterstützungsmaßnahmen der Regierung für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. "Jeder, der Schulkinder hat, weiß, wie herausfordernd und überfordernd der Lockdown war. Die Aufstockung der Finanzierung der Sonderbetreuungszeit ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Doch er nimmt noch lange nicht den Druck von den enorm strapazierten Familien. Ich hoffe, dass noch weitere Unterstützungsmaßnahmen folgen werden."

 

Weitere Artikel