Corona-Krise – 20.04.20

Mit viel Power durch die Coronazeit

Die Bewohner einer Wohngemeinschaft von SOS-Kinderdorf zeigen vor, wie man die Krisenzeit sinnvoll nützen kann! Mit ihrem Projekt "Power Repair" bringen die Jugendlichen Schwung in den Corona Alltag.

Das Coronavirus hat auch in den Wohngruppen von SOS-Kinderdorf den Alltag gehörig durcheinandergebracht. Umso schöner ist es zu sehen, wie mit großem Einsatz und viel Kreativität die Krisenzeit ganz sinnvoll genutzt wird. Die Jugendlichen in der Wohngruppe Anninger z.B. lassen sich von Corona nicht den Tatendrang nehmen und setzen eine ganze Reihe an beeidruckenden Projekten unter dem Titel "Power Repair" mit viel Eifer um. In Zeiten von Ausgangsbeschränkungen, Hamstereinkäufen und befürchteter Lebensmittelknappheit bleiben die Jungs cool und beschließen ganz einfach, selbst etwas für ihre Lebensmittelversorgung zu unternehmen! 

Projekt "Garten"

Zu Beginn musste der Garten von uns auf Vordermann gebracht werden. Dazu wurde die Wiese von unnötigen Materialien befreit, der alte Rasen abgetragen und die Erde begradigt.

Projekt „Hochbeet“ 

Aus alten Palletten entstand in vielen Stunden und mit Hilfe einiger Jugendlicher eine Interpretation eines modernen Hochbeets.

Nachdem der Korpus aus 4 Palletten zusammengeschraubt und mit Vlies ausgekleidet wurde, wurden Steher für das Dach montiert.

Das Endergebnis kann sich sehen lassen, oder etwa nicht? Die WG Anninger ist zumindest mächtig stolz darauf und hat bereits Ideen, mit welchen Kräutern und anderen Köstlichkeiten das Hochbeet bepflanzt werden soll.

Und voilà: schon ist die moderne Interpretation des Hochbeets fertig! 

 

Projekt "Grillerei" 

Die schweißtreibende Arbeit wird natürlich gebührend belohnt! Aus diesem Grund wurde der (ebenfalls durch das Projekt Power-Repair entstandene) Grill angefeuert und ein Festmahl kredenzt.

Das Feuer brennt schon im neuen Grill! Es folgte das verdiente Festmahl nach der anstrengend Arbeit.
 

Projekt "XXL Bett"

Das war wohl ein Kotelett zu viel! Das ausgiebige Mahl forderte im Zimmer eines Jugendlichen seinen Tribut. Nachdem das Bett durchgebrochen ist, musste schnell für Ersatz gesorgt werden. In Zeiten, in denen Möbelhäuser geschlossen sind, entschlossen man sich in der WG also kurzerhand selbst eines zu bauen.

Aus mehreren gehobelten Palletten entstand auf Wunsch des Jugendlichen ein Bett in XXL.

 

Beleuchtung und Nachtkästchen sind das nächste Projekt der fleißigen WG.

Wir sind beeindruckt von der Hingabe und Begeisterung mit denen die Jugendlichen gemeinsam mit ihren BetreuerInnen hier bei der Arbeit sind und sind sehr gespannt auf weitere kreative Ideen! 

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