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Corona-Krise – 18.03.20

Corona-Krise: Bei Rat auf Draht laufen die Telefone heiß

Notrufnummer ist auf Spenden angewiesen, um verunsicherten Kindern, Jugendlichen und Eltern beizustehen - Pandemie in jedem Beratungsgespräch Thema

Krisen bringen Unsicherheit und Ängste. In Ausnahmesituationen wie der Corona-Pandemie sind Anlaufstellen, die Halt und psychologische Unterstützung bieten, besonders wichtig. Bei der Helpline Rat auf Draht laufen die Telefone seit Tagen heiß. Corona ist in jedem Telefonat ein Thema. "Sowohl Kinder und Jugendliche als auch Eltern machen sich Sorgen um die Gesundheit der Familie oder darum, wie es mit der Schule weitergeht", sagt Birgit Satke, Leiterin von Rat auf Draht. "Dass Dinge derzeit nicht planbar sind und niemand abschätzen kann, wie lange die aktuelle Situation anhält, schürt Ängste."
 

Auf Unterstützung angewiesen

"Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, wie wichtig ein kostenloser und anonymer Notruf ist, bei dem ein qualifiziertes Team rund um die Uhr zur Verfügung steht", so Nora Deinhammer, Geschäftsführerin von SOS-Kinderdorf und Rat auf Draht. Rat auf Draht wird von SOS-Kinderdorf überwiegend durch Spenden finanziert. "Nur mit der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern können wir auch weiterhin auf diesem Wege für Kinder und Jugendliche in Not da sein."
 

Gut beraten bei akuten Ängsten und Sorgen

Für alle Kinder und Jugendlichen in Österreich sowie ihren Eltern steht Rat auf Draht unter der Nummer 147 rund um die Uhr für psychologische Beratung zur Verfügung. Das erfahrene Team ist in der aktuellen Situation uneingeschränkt für Ratsuchende da. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden technisch ausgestattet um Telefon- und Chat-Beratung auch von zuhause aus anonym durchführen können.

 

Helfen Sie mit!

Unterstützen Sie Rat auf Draht mit Ihrer Spende, damit gerade in der Corona-Krise Kinder und Jugendliche einen kompetenten Ansprechpartner für ihre Probleme haben.

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