Corona Zeit – 25.06.20

Mobile Familienhelfer: Trotz Corona ganz nah dran

Mobile Familienberater wie Christian Murer waren in der Corona-Zeit mit besonderen Herausforderungen konfrontiert.

Christian Murer ist Familienberater auf Rädern. Im Zuge seiner Arbeit bei der Ambulanten Familienarbeit Tirol ist er normalerweise immer dort im Einsatz, wo Familien gerade Unterstützung brauchen. Doch in den ersten Wochen der Corona-Zeit war das plötzlich nicht mehr möglich. Obwohl viele Familien gerade in dieser Zeit zusätzlichen Belastungen ausgesetzt waren, musste Christian wegen des Lockdowns die persönlichen Besuche einstellen und ins Homeoffice wechseln. 

Wie er es trotz Corona geschafft hat, ganz nah an den Familien dran zu bleiben, das erzählt er hier: 

 

Bereits nach kurzer Zeit hat sich gezeigt: Gerade mit den Kindern funktionierte die Kommunikation über digitale Medien sehr gut. Virtuell war vieles plötzlich möglich, wofür sonst zu wenig Zeit bleibt: Im Videospiel etwa konnten gemeinsame Ausflüge in den Wald unternommen werden und digital duften auch mal die Kinder ans Steuer.

Christian in seinem improvisierten Büro im VW-Bus. 

 

Mobile und ambulante Hilfe für Familien

SOS-Kinderdorf bietet professionelle Hilfe, Betreuung und Beratung an, wenn sich Familien in besonders belastenden Lebenssituationen befinden. Mit mobilen und ambulanten Angeboten trägt SOS-Kinderdorf dazu bei, dass sich Familien in ganz Österreich langfristig selbst erhalten und eigenständig ihr Leben bewältigen können.

In der Corona-Zeit waren die KollegInne in der mobilen und ambulanten Betreuung besonders gefordert, den Kontakt mit den Familien und Kindern gut aufrecht zu erhalten.

Dank engagierten Mitarbeitern wie Christian ist das auch in dieser fordernden Zeit sehr gut gelungen. Die Pädagoginnen und Pädagogen von SOS-Kinderdorf sind wegen Corona nach wie vor vermehrt im Einsatz.

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