SOS-Hilfe für syrische Stadt Madaya
12.01.16

SOS-Hilfe für syrische Stadt Madaya

In der syrischen Stadt Madaya hungern Zehntausende Menschen. Mitarbeiter von SOS-Kinderdorf sondieren die Lage um schnell und effizient helfen zu können. 

Eigentlich hat Madaja, eine Stadt im Westen Syriens, nur einige Tausend Einwohner, doch infolge von heftigen Kämpfen um die nahe Stadt Sabadani flohen viele Menschen nach Madaja. 

Heute Morgen brachen SOS-Helfer in die Stadt auf. "Wir wollen uns ein Bild der Lage dort machen. Sehen, wie es den Kindern in Madaya geht, um gezielt und schnell helfen zu können", sagte SOS-Mitarbeiterin Abeer Pamuk.

Lebensmittel und medizinische Hilfe


Die SOS-Mitarbeiter Khaled, Nazih, Ahmed und Abeer machen sich für die Abfahrt nach Madaya bereit. Foto: SOS-Kinderdorf 

"Zusammen mit dem Roten Halbmond beteiligen wir uns an der Nothilfe und wolllen so bald wie möglich Nahrungsmittel speziell für Familien verteilen. Hilfebedürftige Kinder können wir in unseren Übergangseinrichtungen in Damaskus aufnehmen und sie ärztlich und psychologisch betreuen", sagte Pamuk.

Abeer Pamuk und die anderen SOS-Mitarbeiter werden in den nächsten Tagen zudem versuchen, Informationen über die Situation von Kindern und Familien in weiteren belagerten Städte wie Zabadani und Darayya zu bekommen.


 


Abeer im Gespräch mit einem kleinen Mädchen. Foto: SOS-Kinderdorf

SOS-Hilfe in Syrien

SOS-Kinderdorf leistet seit Jahren Hilfe für die Kinder und Familien in Syrien. Im Bürgerkriegsland versorgen SOS-Mitarbeiter Familien mit Hilfsgütern und betreuen unbegleitete und traumatisierte Kinder.




 

SOS-Kinderdorf hilft Kindern in Syrien

Die SOS-Nothilfe vor Ort hat bisher 88,500 Kinder – die meisten davon Binnenflüchtlinge – unterstützt.  5,700 Lebensmittelpakete, 16,000 Schultaschen, 50,000 Decken und 65,000 Winterjacken wurden bisher verteilt. 3000 Kinder konnten an Freizeitaktivitäten teilnehmen, 300 haben psycho-soziale Hilfe erhalten.

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