Agnes und Haneen
Mädchentag – 10. Oktober 2018

Zwei starke Mädchen

Agnes und Haneen – Zwei starke Mädchen setzen sich vor den Vereinten Nationen in Genf für die Umsetzung der Kinderrechte ein!

Wir setzen uns als SOS-Kinderdorf seit vielen Jahren weltweit für die Rechte der Mädchen ein und befähigen sie dazu, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Kindern soll es möglich sein, ihre Zukunft selbst zu gestalten, frei zu sprechen und ihre Wünsche äußern zu können.

Agnes und Haneen, die beide bei SOS-Kinderdorf aufwachsen, gehören zu denen, die sich leidenschaftlich für Kinderrechte einsetzen. Für beide Mädchen war die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion zum Thema Kinderrechte der Vereinten Nationen in Genf ein großer persönlicher Erfolg.

 

Agnes, 12, Benin

Agnes während ihrer Rede
Agnes bei der Podiumsdiskussion in Genf.

 

Agnes ist in ihrem Land eine Vorreiterin in Sachen Menschenrechte. Im Alter von zwei Jahren kam sie ins SOS-Kinderdorf in Benin. Sie sah sich schon immer als Vertreterin der Kinder in ihrem Dorf und wurde später auch offiziell dazu gewählt. Ihre Aufgabe besteht darin, Kinder nach außen hin zu vertreten und sicherzustellen, dass deren Bedürfnisse und Perspektiven bei allen Entscheidungen miteinbezogen werden.


Die Förderung der Kinderbeteiligung ist nicht nur zum Wohl des einzelnen Kindes, sondern zum Wohl der gesamten Gemeinschaft!

Agnes

 

Haneen, 15, Palästina

Haneen während ihrer Rede
Haneen bei der Podiumsdiskussion der Vereinten Nationen in Genf.

 

Haneen kam mit zweieinhalb Jahre ins SOS-Kinderdorf in Palästina. Mit viel Herz und Entschlossenheit kämpft sie für die öffentliche Wahrnehmung der Kinderrechte und deren Umsetzung. Besonders liegen ihr die Kinder am Herzen, die zum Beispiel durch Flucht keine offiziellen Papiere besitzen und damit für das Rechtsystem nicht existieren. Zusätzlich fordert sie Infobroschüren, die in den Schulen aufliegen und das Bewusstsein für Kinderrechte schärfen.


Wir Kinder kennen unsere eigenen Bedürfnisse besser als alle anderen und ich wünschte, dass wir öfters von Erwachsenen angehört und gefragt werden.

Haneen
 

 


Irene Szimak

Ich wünsche unseren Mädchen Menschen, die sie in ihrer Kindheit und in der Zeit des Erwachsenwerdens begleiten und sie unterstützen, ihren individuellen Lebensweg zu finden. Für mich gibt es einen besseren Begriff als die gläserne Decke: das gläserne Sieb. Weil manche Frauen eben doch durchkommen. Und ich will dazu beitragen, dass die Löcher im Sieb größer werden.

Irene Szimak

Susanne Maurer-Aldrian

Während Mädchen in Schulen und an Universitäten häufig besser abschneiden als junge Männer, kehrt sich das Bild im späteren Erwerbsleben. Diese Perspektive ist den Mädchen sehr bewusst und sie folgen oft brav dem gesellschaftlichen Plan. Prekäre Lebensbiografien werden nicht selten vererbt.

Susanne Maurer-Aldrian

Mädchen stärken!

Weltweit gehen 62 Millionen Mädchen nicht zur Schule, werden Mädchen im Kindes- oder Jugendalter verheiratet und Opfer sexueller oder körperlicher Gewalt. Erfahren Sie wie SOS-Kinderdorf zum Beispiel in Uganda mit Schulbildung Mädchen unterstützt.

 
Ein gebildetes Mädchen ist eine gebildete Familie

Vickie, unsere Kollegin aus Uganda, hat uns eine kurze Nachricht geschickt, warum sie es wichtig findet, dass auch Mädchen in die Schule gehen. Wir wollen 200 Mädchen in Uganda helfen, dass sie die Schule besuchen können.

Posted by SOS-Kinderdorf on Dienstag, 5. Juli 2018

Geben wir Mädchen in Uganda die Chance, ihr Leben selbst in die Hand nehmen zu können. Nur mit einem Schulbesuch und mit ausreichender Bildung kommen sie gegen Armut, Gewalt und Ausbeutung an.

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