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Lebenswege

Seit sieben Jahrzehnten betreuen wir
Kinder und Jugendliche in Österreich
und in aller Welt.

 

Robert Steiner, Wien

Moderator Robert Steiner setzt sich schon seit 20 Jahren für SOS-Kinderdorf ein. Er unterstützt uns nicht nur jedes Jahr bei den Nivea Familienfesten, sondern ist auch noch SOS-Kinderdorf Botschafter. Wir sind unglaublich dankbar und stolz und freuen uns noch auf ganz viele gemeinsame Jahre!

 

Carmen Eberle, Italien

Carmen Eberle ist im SOS-Feriendorf Caldonazzo aufgewachsen und dort tief verwurzelt. Ihre Eltern haben sich am Caldonazzo-See kennen und lieben gelernt. Jahrelang haben sie das Feriendorf geleitet. Ihre Tochter Carmen kam dort zur Welt und lebte ganz selbstverständlich im Dorf mit. Seit 2007 leitet sie nun selbst die Geschicke des Dorfes.

Vickie, Uganda

Vickie Tusiime ist bei Sozialarbeiterin bei SOS-Kinderdorf Uganda und hat eine Botschaft für uns: "Die Kinder in Uganda sind gleich schön wie alle anderen Kinder, aber sie brauchen Hilfe!". Vickie brennt für die Anliegen von Kindern, Jugendlichen und Familien und dieser Enthusiasmus ist in jedem Satz spürbar.

Dabei ist Vickie tagtäglich mit Not und Armut konfrontiert, wenn sie benachteiligte Familien und Kinder in der Umgebung des SOS-Kinderdorfs Fort Portal besucht. Genau daraus schöpft sie aber immer wieder neue Kraft. Sie weiß nämlich, dass sich die Familien und Kinder auf ihre Hilfe verlassen können.

 
 

Gerhard, Altmünster

Im Alter von nur sieben Wochen kommt Gerhard in die SOS-Kinderdorf-Familie von Aloisia Dorninger und findet in Altmünster mehr als nur ein Zuhause. Das Dorf wird zu seinem Leben. Mit 19 Jahren zieht er aus der Familie aus und kehrt nach absolvierter Ausbildung 1990 wieder als Mitarbeiter zurück.

Heute leitet Gerhard den Standort und blickt auf eine bewegte Kindheit zurück. Auf SEINE Kindheit, die sich auf dem Rasen, in den Wäldern und zwischen den Häusern vor seinem Büro abgespielt hat.

Erika, Innsbruck

Die 90-Jährige Erika Oppenauer ist Unterstützerin von SOS-Kinderdorf der ersten Stunde. Ein befreundeter Architekt lädt die Innsbruckerin in den 1950ern auf einen Künstlerball in Hall in Tirol ein, wo sie SOS-Kinderdorf-Gründer Hermann Gmeiner kennenlernt. Sie findet großen Gefallen an der Vision des jungen Mannes. So wird sie zu einer der ersten dauerhaften Spenderinnen von SOS-Kinderdorf – und das ist sie bis heute aus Überzeugung geblieben.

 

Daliborka, Kroatien

Daliborka war noch sehr klein, als ihre Familie als Flüchtlinge von Bosnien Herzegowina nach Kroatien kam. Kurze Zeit später starb ihr Vater. Sie war damals 12 Jahre alt und musste sich um ihre kranke Mutter und ihre jüngeren Geschwister kümmern.

Heute ist die 27-jährige Daliborka Junior-Investmentmanagerin und stolz auf ihre Vergangenheit.

Stango, Simbabwe

Als kleines Kind bekam er den Spitznamen "Brite", weil er einen helleren Teint hatte als alle anderen Kinder um ihn herum. Als seine Eltern starben, kam er ins SOS-Kinderdorf. Bis zu diesem Zeitpunkt war er nicht zur Schule gegangen und es musste auch erst eine Geburtsurkunde besorgt werden. Für diese Urkunde kannte er keinen anderen Namen als den, mit dem er gerufen wurde: "Brite".

Heute tourt der erfolgreiche Musiker mit dem Namen Stango durch die Welt.

William, Brasilien

William Silva dos Santos hat nicht viel Erinnerung an seine Kindheit vor der Aufnahme ins SOS-Kinderdorf Rio Bonito, Brasilien.

Nachdem er Teil einer liebevollen Familie im SOS-Kinderdorf Rio Bonito geworden war, wandten sich die Dinge für William zum Guten.

Wenn man ihn fragt, auch welche Leistung er am meisten stolz ist, so lautet die Antwort, ein erfolgreicher Krankenpfleger zu sein, der seine eigene Sprachschule eröffnet, der ein Zuhause für ältere Menschen schafft und ein Unternehmen für Damenbekleidung gründet.

Maya, Indien

Maya kam mit 4 Monaten, nach dem Tod ihrer Eltern, ins SOS-Kinderdorf Bhubaneswar und fand dort ihr neues Zuhause. Ihre SOS-Mutter Sushama Manjari Dhal hat sie gelehrt, dass, was immer sie lernt und erreicht, gut für sie ist.

Maya unterrichtet ehrenamtlich Schulabbrecher/innen in den Slums und hilft ihnen, wieder die Schule zu besuchen. Ihr sehnlichster Wunsch ist es, die Grundbildung für alle Kinder in Indien zugänglich zu machen.

Deepak, Nepal

Deepak sitzt im Rollstuhl, so lange er denken kann. Mit neun Jahren kam er ins SOS-Kinderdorf Jorpati. Heute ist Deepak stolz darauf, der erste Rollstuhlfahrer Nepals mit Abschluss in Architektur zu sein.

"In einer Universität ohne Rampen oder rollstuhlgerechte Toiletten war das Studium jeden Tag auch ein physischer und psychischer Kampf." Als selbständiger Architekt hat Deepak stark dazu beigetragen, dass sich die Rollstuhlzugänglichkeit in Nepal verbessert hat.

Eduardo, Spanien

Schon als kleiner Bub kam Eduardo in das SOS-Kinderdorf Zaragosa. An das Leben vor seiner Aufnahme, kann er sich nicht erinnern. Deshalb ist seine Kindheit und seine Familie das SOS-Kinderdorf, wie er selber sagt. 

Schon früh hat er seiner Mutter beim Kochen in die Töpfe geschaut und es war naheliegend, dass aus dieser Neugiede eine Leidenschaft wurde und diese zum Beruf.

Naomi, Sambia

Naomi Mulenga ist 22 Jahre alt. Sie wuchs im SOS-Kinderdorf Kitwe in Sambia auf. "Kinder machen mich glücklich", sagt Naomi, "deshalb bin ich Lehrerin geworden.

Dass sie soweit gekommen ist, verdankt sie Ihrer SOS-Kinderdorf-Mutter und ihrer Schulausbildung, die sie im SOS-Kinderdorf erhalten hat.

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