Kindheitserinnerungen

Wir haben Leserinnen und Leser unseres Jubil├Ąumskalenders gebeten, uns an ihrer Kindheit teilhaben zu lassen und uns ein Foto einer sch├Ânen Kindheitserinnerung zu senden. F├╝r die vielen Einsendungen bedanken wir uns herzlich. Bitte haben Sie daf├╝r Verst├Ąndnis, sollten wir ihre Kindheitserinnerung aus Platzgr├╝nden etwas gek├╝rzt haben! 

Walter Weigel mit Zwillingsbruder, 1925, Baden

Bezugnehmend auf Ihr Schreiben ├╝bersende ich Ihnen das "Zwillingsbild" meines Bruders und mir aus dem Jahre 1931 (Alter der Buben 5 1/2 Jahre).

Den Kindern dieser Welt w├╝nsche ich: "Eine friedlichere Welt und mehr Liebe, Zuneigung und F├╝rsorge durch ihre Eltern und Mitmenschen und Geborgenheit in ihren Familien".

Gertrud Promitzer-Schildknecht, 1942, geboren in F├╝rth (D), ab drei Jahren in Leiben aufgewachsen

Geboren wurde ich w├Ąhrend es 2. Weltkrieges in F├╝rth in Deutschland. Aber ab drei Jahren verbrachte ich meine Kindheit in Leiben. Es gab wenig, aber wir hatten ├äpfel und N├╝sse und ich eine liebevolle Mama – meine Tante! Eltern gab es f├╝r mich keine mehr. Heute bin ich Malerin! Ich w├╝nsche den Kindern Kreativit├Ąt, Spielen und den Glauben an unseren Herrgott.

Alois Geir, 1940, Kolsass

Ich bin Jahrgang 1940 und in einer nicht geraden guten Zeit aufgewachsen. Die ersten Lebensjahre waren nicht einfach.

Die sch├Âne Zeit der Kindheit begann f├╝r mich erst, nachdem meine Mutter das 2. Mal geheiratet hatte. Von da an wurde endlich liebevoll f├╝r mich gesorgt. Das wurde mein Vater, obwohl er nicht mein leiblicher war. Ich bin ihm heute noch dankbar f├╝r alles, denn ich konnte so meinen Lebensweg gut bew├Ąltigen. Alles Gute!

Irmgard Chmel-Gregora, Thalheim-Wels

Mir ging es immer sehr gut, ich wohnte damals mit meinen Eltern und meinen beiden Schwestern in Linz in einer 60 m2 Wohnung. Wir wohnten in einem riesigen Vierkanthof, da tat sich allerhand, denn viele Kinder waren zum Spielen da. Ich erinnere mich noch gerne an die Zeit, wo es viel Schnee gab und wir mit Hilfe der Erwachsenen ein IGLU bauten, wo wir drinnen sitzen konnten. Oder die Frauen sa├čen im Hof und zupften Rosshaar f├╝r die Matratzen. Da gab es viel Unterhaltung, Kaffee und Kuchen und viel Spa├č!

Ich habe mit meiner Mutter sp├Ąter das SOS-Kinderdorf Imst besucht. Ich wollte sehen, wof├╝r ich spende und wir konnten uns ein positives Bild machen. Dem Kinderdorf w├╝nsche ich alles Gute!

B├ęatrice Daublebsky

Es ist eine sehr sch├Âne Erinnerung aus meiner Kindheit. Ich war damals f├╝nf Jahre alt und freute mich ganz besonders auf die Geburt meiner Schwester Fran├žoise im Jahr 1949! Meine Familie stammt aus Belgien und wir waren sieben Kinder. Selbst habe ich auch sieben Kinder bekommen, mit meinem lieben Mann, der leider vor nun f├╝nf Jahren verstorben ist. Wir waren viel im Ausland unterwegs,da mein Mann im ├ľsterreichischen Diplomatischen Dienst t├Ątig war. In Mexiko, wo wir sechseinhalb Jahren gelebt haben, habe ich dort immer wieder Kontakt zum SOS-Kinderdorf gehabt. Meine damals zwei j├╝ngsten S├Âhne nahm ich mit und die Freude mit den Kindern im Dorf war gro├č.

Ich w├╝nsche den Kindern dieser Welt, dass sie Geborgenheit finden in einer liebevollen Familie, dass sie eine gute Schulbildung bekommen. Ich w├╝nsche ihnen herzlich alles Gute und m├Âge das SOS Kinderdorf noch lange bestehen!

Helmut Wallner, Traun

Gerne komme ich Ihrer Aufforderung nach und sende Ihnen ein Bild aus meiner Kindheit (li. im Bild mit den damals schon sooo selbstsicheren Ausdruck im Blick bin ich, daneben Schwester und Bruder) und ein Bild meiner Frau Monika als Kind mit Schlitten. Sie ist leider bereits 2011 verstorben. 

Prof. Ing. Helmut Mader, Innsbruck

Gerne erinnere ich mich an die ersten Schritte und Gehversuche im heute nicht mehr existierenden Schwimmbad Sch├Ânruh (oberhalb von Innsbruck) zur├╝ck. Dieses Bild vom Sommer 1942 ist ein Unikat. Ich w├╝nsche weiterhin so viel Wirkung und Linderung von Kindernot, wie ich das bisher lebensbegleitend beim Kinderdorf beobachtet habe. Ich hatte das Gl├╝ck, obige Worte auch Hermann Gmeiner bei einem Essen anl├Ąsslich der Verleihung des Ringes des Landes Tirol pers├Ânlich sagen zu d├╝rfen. Sein Wirken, das in der Landschaftlichen Pfarre Mariahilf in Innsbruck begann, hat mich fasziniert und blieb Vorbild f├╝r Generationen.

Gerda Hart, Wien

Ich w├╝nsche allen Kindern der Welt Frieden und Gesundheit!

Anneliese Blasl-M├╝ller, Wien

Ich w├╝nsche den Kindern dieser Welt positive und aktive Anerkennung ihrer F├Ąhigkeiten und Talente. Anbei mein Foto im R├╝schenkleid, das an meinem vierten Geburtstag (am 28.5.1959), damals zugleich auch Fronleichnamstag in Wien, in unserem Garten aufgenommen wurde. Das zweite Bild zeigt mich mit etwa zwei Jahren am Schlitten auch in unserem Garten.

Ingeborg Haszprunnar, 1946

Das war im Sommer 1949, als ich mit meinem Lieblings-Gro├čvater im Garten und bei den H├╝hnern war. Das zweite Bild zeigt mich mit meinen beiden Geschwistern im Jahr 1948: Schwester 1940 und Bruder 1941 geboren.

Peter Walch, Prutz

Das Bild, aufgenommen 1956, zeigt mich (stehend erster von links) mit meinen Freunden in der "Koatlacken" in Innsbruck-St. Nikolaus. Das Bild zeigt die Unbeschwertheit und die Freiheit, die wir damals wahrlich genossen haben. Den Kindern dieser Welt w├╝nsche ich ein liebevolles Elternhaus, ein Aufwachsen im Frieden und viel Hoffnung f├╝r ihre Zukunft!

Ardiana Maliqi, 2000

Auf dem Bild seht ihr mich und meine liebevolle Mutter beim Tag meiner Geburt am 09.09.2000. Die Geburt verlief ganz gut und ich war kerngesund. Ich hatte meine Mutter und meinen Vater. Ich sp├╝rte ihre W├Ąrme, ich sp├╝rte die Liebe, die ich jeden Tag bekommen habe und die leider nicht jedes Kind bekommt. Ich w├╝nsche den Kindern auf dieser Welt W├Ąrme und Liebe, so wie ich sie bekommen habe, denn das verdient jeder!

Franz Tercsak, 1953, Wien

Ich wurde am 29.10.1953 in Wien geboren. Diese Bilder zeigen meine gl├╝ckliche Kindheit mit meinem Vater Franz und meiner Mutter Paula, zum Beispiel bei einem Ausflug nach Sch├Ânbrunn. Mein Vater arbeitete als Kettenschmied bei der Kettenfabrik Kohmaier in Wien. Aufgewachsen bin ich in der Schweglerstrasse, sp├Ąter in der Ziedlergasse und dann in Zurbach im Burgenland bei meinen Gro├čeltern.

Hannah, 23, Innsbruck

Das Bild, auf dem meine Mama mich auf ihren Schultern tr├Ągt, ist eines der Lieblingsfotos aus meiner Kindheit. Es symbolisiert f├╝r mich alles, was meine Mama f├╝r mich tut: Mich tragen, halten und st├╝tzen, aber mich auch im richtigen Moment von ihren Schultern holen und mich meinen Weg selber gehen lassen.

Ich w├╝nsche allen Kindern dieser Welt, dass sie auch jemanden haben, der ihnen Halt, St├╝tze und Geborgenheit gibt.

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