SOS-Wohngruppen

SOS-Wohngruppen

 
In SOS-Kinderwohngruppen finden Kinder ein zeitlich befristetes Zuhause mit dem Ziel, in absehbarer Zeit wieder zu ihren Familien zurückkehren zu können. Damit dies gelingen kann, ist die Zusammenarbeit mit den Familien von Betreuungsbeginn an eine wesentliche Voraussetzung.  

In sozialpädagogisch oder therapeutisch betreuten SOS-Jugendwohngemeinschaften leben Jugendliche, die den SOS-Kinderdorf-Familien oder dem SOS-Kinderwohnen entwachsen sind. Darüber hinaus werden Jugendliche betreut, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern wohnen können. Für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bietet SOS-Kinderdorf seit mehr als 15 Jahren gezielte Betreuung in Angeboten wie dem Biwak in Hall und dem Clearinghouse in Salzburg. 
Angebote für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
In den Bundesländern Salzburg, Burgenland und Wien werden Familien, die geflüchteten Jugendlichen ein neues Zuhause in ihrer Familie geben, von SOS-Kinderdorf betreut. 
Um jungen Menschen den Übergang von einer „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“ in ein selbständiges Leben zu erleichtern, gibt es das SOS-Betreute Wohnen. Schrittweise werden junge Menschen in ihrer Eigenverantwortung gestärkt, gleichzeitig verringert sich  beim Übergang in ein selbständiges Leben die Betreuung durch Erwachsene.  
In SOS-Krisenwohngruppen werden Kinder aufgenommen, die aufgrund akuter familiärer Krisen schnell einen Platz brauchen, an dem sie für einige Tage, Wochen oder maximal Monate bleiben können. Ziel des Aufenthaltes ist die Erarbeitung individueller Lösungsperspektiven für jedes einzelne Kind.