SOS-Kinderdorf Abomey-Calavi

SOS-Kinderdorf setzt sich seit vielen Jahren f√ľr die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern in dieser dichtbev√∂lkerten Region des Benins ein.

Infrastruktur der Region durch anhaltendes Bev√∂lkerungswachstum √ľberlastet



Familie aus der lokalen Bevölkerung (Foto: Catherine Flore Ngo Biyack)
 

Abomey-Calavi liegt nahe Cotonou, der gr√∂√üten Stadt des Benins, und z√§hlt mit √ľber 300 000 Einwohnern selbst zu den Gro√üst√§dten des Landes. Diese K√ľstenregion ist die am dichtesten besiedelte Gegend des Benins, und der st√§ndige Zustrom von Einwanderern aus den l√§ndlichen Gebieten des Nordens hat zu einem anhaltenden Bev√∂lkerungswachstum gef√ľhrt. Die Infrastruktur der Stadt ist v√∂llig √ľberlastet.

Aufgrund ihrer strategisch g√ľnstigen Lage ist die Region das bei weitem wichtigste Handels- und Wirtschaftszentrum Westafrikas. Dennoch leben zahlreiche Menschen in Armut ohne Zugang zu sanit√§ren Einrichtungen, und die Zahl der Elendsviertel nimmt weiter zu.

Die gesunde Entwicklung vieler Kinder ist durch Mangelern√§hrung gef√§hrdet. Die √§rmsten Teile der Bev√∂lkerung leiden an durch Wasser √ľbertragbare Krankheiten und Infektionen, die sich in diesem tropischen Klima leicht ausbreiten. Aufgrund der zunehmenden Verst√§dterung der Region m√ľssen sich Zuwanderer und sehr arme Familien in Gegenden niederlassen, die stark √ľberflutungsgef√§hrdet sind. Vom Hochwasser des Jahres 2010 waren fast zehn Prozent der Gesamtbev√∂lkerung des Benins betroffen.

Zahlreiche Kinder in Abomey-Calavi und Umgebung sind durch die hohe HIV/AIDS-Pr√§valenzrate gef√§hrdet. Im Benin haben Sch√§tzungen zufolge mehr als 30 000 Kinder ihre Eltern an HIV/AIDS verloren, und tausende sind selbst mit dem Virus infiziert. In Abomey-Calavi und anderen Stadtgebieten ist die HIV-Rate noch h√∂her als in den l√§ndlichen Regionen. Unter den Betroffenen sind zahlreiche Frauen, wodurch ganze zuk√ľnftige Generationen extrem gef√§hrdet sind.

SOS-Kinderdorf hilft Kindern durch die Stärkung ihrer Familien

Gef√§hrdete Kinder sind in Abomey-Calavi dringend auf unsere Hilfe angewiesen, da die Mehrheit der lokalen Bev√∂lkerung nach wie vor in Armut lebt. Die √§rmsten Gemeinden k√∂nnen sich nur selten eine medizinische Versorgung leisten, und mit einer landesweiten Geburtenrate von mehr als f√ľnf Kindern pro Frau sind zahlreiche Kinder in hohem Ma√üe vom Verlust der elterlichen F√ľrsorge bedroht, wenn den Eltern etwas zusto√üen sollte. Die St√§rkung und Unterst√ľtzung von Familien durch Bildungsangebote, damit Eltern Qualifikationen erwerben und sich und ihre Kinder ausreichend versorgen k√∂nnen, ist die beste Hilfe, die wir Kindern bieten k√∂nnen. Daher konzentriert sich die Arbeit von SOS-Kinderdorf zunehmend auf Familien, die von Zerr√ľttung bedroht sind. Dar√ľber hinaus erhalten Kinder ohne elterliche F√ľrsorge in unseren SOS-Familien eine qualitative Betreuung.

Unsere Arbeit in Abomey-Calavi


Beim Spielen im SOS Children’s Village Abomey Calavi (photo: A. Gabriel)
 

SOS-Kinderdorf setzt sich seit 1987 f√ľr die Verbesserung der Lebensbedingungen gef√§hrdeter Kinder in der Region ein. Im Laufe der Jahre wurden unsere Angebote weiter ausgebaut, um so viele Kinder wie m√∂glich zu erreichen. Heute k√∂nnen Kinder ohne elterliche F√ľrsorge in Abomey-Calavi in einer der elf SOS-Familien ein liebevolles Zuhause finden. Dar√ľber hinaus setzen wir uns f√ľr die St√§rkung und Unterst√ľtzung von Familien ein, die von Zerr√ľttung bedroht sind.

SOS-Kinderdorf hat sich von Anfang an f√ľr den Ausbau des Bildungssystems in der Region eingesetzt. Das SOS-Kinderdorf Abomey-Calavi leitet einen Kindergarten, eine Grundschule und eine Sekundarschule, die auf Kunst und Musik spezialisiert ist. Hier k√∂nnen Kinder aus den SOS-Familien und der Gemeinde ihren Schulabschluss erhalten und dadurch ihre Zukunftschancen verbessern. Wenn die Kinder in unserer Obhut zu Jugendlichen heranwachsen, k√∂nnen sie in das SOS-Jugendprogramm wechseln und sich auf ein Leben in Selbst√§ndigkeit vorbereiten, w√§hrend sie eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren.

In unserem Sozialzentrum erhalten Kinder aus gef√§hrdeten Familien Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung. Gleichzeitig unterst√ľtzen wir den Ausbau der elterlichen Kompetenzen und helfen bei der Einkommensf√∂rderung, damit Familien f√ľr sich sorgen und ihren Kindern ein liebevolles Zuhause bieten k√∂nnen. Zahlreiche Familien, die unsere Hilfe erhalten, sind an HIV/AIDS erkrankt. Sie sind in hohem Ma√üe gef√§hrdet und werden h√§ufig stigmatisiert und diskriminiert. Im Sozialzentrum werden Kinder geimpft und Informationsveranstaltungen √ľber wichtige Themen wie Kinderrechte, die Eind√§mmung der Ausbreitung von HIV/AIDS und dem Schutz vor ansteckenden Krankheiten angeboten.

 

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