Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in stationärer Betreuung bei SOS-Kinderdorf

Lebenswelten, Bedürfnisse und Perspektiven

Im Rahmen unseres Forschungsprojektes sollen zum ersten Mal wissenschaftlich fundierte Aussagen zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen bei SOS-Kinderdorf gewonnen werden. Da noch sehr wenig empirisches Wissen über diese Kinder- und Jugendgruppe vorliegt, sind wir sehr daran interessiert mehr über unsere unbegleiteten Minderjährigen mit Fluchterfahrung bei SOS Kinderdorf zu erfahren.

Es geht primär darum mehr über die aktuellen Lebenswelten, Bedarfe, Bedürfnisse und Perspektiven von diesen abzubilden. Das Forschungsprojekt setzt sich aus einer Online-Befragung (Frühling 2017) und einem ergänzenden qualitativen Teil (Herbst 2017) zusammen.

Diese beiden Forschungszugänge (quantitativ und qualitativ) sollen sich ergänzen und unterstützend fungieren. Damit ist gemeint, dass wir vorerst Grundsätzliches über die Lebenswelten aller unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge bei SOS-Kinderdorf erheben und somit mehr Wissen von und über unsere Kinder und Jugendlichen mit Fluchterfahrung generieren. Darauf folgend wird in kleineren, methodisch vielseitigen Settings mit diesen selbst über unterschiedliche Thematiken und Ideen partizipativ gearbeitet. Somit wird mittels zwei unterschiedlichen Herangehensweisen ein holistisches bzw. umfassendes und subjektiv erfahrendes Bild der derzeitigen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung bei SOS-Kinderdorf abgebildet.

Die Ergebnisse sollen vor allem dazu beitragen die aktuelle Situation, das Empfinden und die Perspektiven dieser partizipativ und von ihnen selbst zu erheben und aufzuzeigen. Dadurch wollen wir einen Über- und Einblick zu deren spezifischen Lebenswelten bei SOS-Kinderdorf erhalten. Dies sind u.a. deren Alltagsgestaltung, aktuelle Themen, die sie gerade beschäftigen, Interessen etc. Daraus sollen Ableitungen für eine bedarfsgerechte Unterstützung dieser besonderen Kinder- und Jugendgruppe für die Fachkräfte in der Praxis formuliert werden.

 

Kontakt und Information:

Mag.a Dr.in phil. Ines Findenig
Telefon +43 (0) 512 5918 331
Wissenschaftliche Mitarbeiterin I Forschung & Entwicklung
Fachbereich Pädagogik I SOS-Kinderdorf
Stafflerstraße 10a I 6020 Innsbruck
 
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