Stichtagserhebungen Foto: (c) Martin Vorel

Stichtagserhebungen

Stichtagserhebung (seit 1982)

Seit der Gründung des Sozialpädagogischen Instituts als wissenschaftliches Institut 1964 gehört die Dokumentation und Reflexion der pädagogischen Arbeit zu unseren wesentlichsten Aufgaben. Seit 1982 wird alle vier Jahre eine Stichtagserhebung durchgeführt, um diesem Auftrag gerecht zu werden. Stichtagserhebungen haben vorrangig den Zweck der internen Organisationsanalyse. Als Informationsquellen dienen unter anderem eine interne Datenbank, zyklische Befragungen von MitarbeiterInnen oder öffentliche Statistiken. Die Ergebnisse machen Leistungen, Trends oder Entwicklungsbedarf innerhalb der Organisation sichtbar und ermöglichen es so, zeitnah auf mögliche Problemfelder aufmerksam zu werden. Ferner wird es möglich, Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Vorfeld präziser auszurichten, aber auch strategische Entscheidungen mit Daten zu untermauern und gegebenenfalls der Organisation Ableitungen und Empfehlungen zur Verfügung zu stellen. Ergebnisse werden in Form von internen Arbeitspapieren und Berichten aufbereitet. Hier möchten wir über die Themenfelder informieren.

Dieses Projekt analysiert die Entwicklung/Veränderung von Verweildauern der letzten Jahre und Jahrzehnte, differenziert nach Einrichtungsarten. Verweildauern werden zudem in einem Zusammenhang mit dem Eintritts- und Austrittsalter der betreuten Kinder und Jugendlichen betrachtet. Die Ergebnisse sind hilfreich bei der Planung und Entwicklung von Angeboten und Konzepten. Ursachen und Wirkungen von Veränderungen der Verweildauer sind dabei ebenfalls von Interesse.

Kontakt:
thomas.buchner@sos-kinderdorf.at

Entwicklungen im Personalbereich bei SOS-Kinderdorf werden in diesem Projekt anhand einer Sekundärdatenanalyse dargestellt. Kernthemen dabei sind z. B.: Personalstand, Teil- und Vollzeitraten, Verteilung von männlichen und weiblichen MitarbeiterInnen auf verschiedene Berufsgruppen, Fluktuationsraten oder Altersstruktur der MitarbeiterInnen.

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thomas.buchner@sos-kinderdorf.at

Dieses Projekt geht der Frage nach, welche unterstützenden Angebote und welche Fördermaßnahmen von Kindern und Jugendlichen im Jahr 2012 in Anspruch genommen und welche davon intern und welche extern abgedeckt wurden. Darüber hinaus wurde für die strategischen Planungen der künftige Bedarf an unterstützenden Maßnahmen und Fördermaßnahmen erhoben.

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thomas.buchner@sos-kinderdorf.at

Dabei wird dargestellt, wie viele Kinder und Jugendlichen in stationären Einrichtungen von SOS-Kinderdorf von gesundheitlichen Beeinträchtigungen betroffen sind. Gesundheitliche Beeinträchtigungen werden hier weit gefasst und beinhalten auch psychische, sozial-emotionale und Lernbeeinträchtigungen. Außerdem wurde erhoben, welche unterstützenden Angebote für diese Kinder und Jugendlichen fehlen, wie sich Beeinträchtigungen auf die Betreuungsarbeit auswirken und welche Diskriminierungen diese Kinder und Jugendliche erfahren.

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thomas.buchner@sos-kinderdorf.at

Hierbei handelt es sich um eine quantitative Darstellung des Standes der schulischen und beruflichen Bildung aller stationär untergebrachten Kinder und Jugendlichen bei SOS-Kinderdorf. Die Operationalisierung lehnt sich dabei an die ISCED-Klassifizierung der UNESCO an und lässt so Vergleiche zu Daten der österreichischen Gesamtbevölkerung zu.

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thomas.buchner@sos-kinderdorf.at

Bei diesem Thema geht es um Fragen der Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen in Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Diese entstehen durch Kumulation erschwerender Bedingungen und werden durch gesellschaftliche Entwicklungen und administrative Strukturen teilweise verstärkt. Die Folgen werden in Form von Druck zur frühen Verselbständigung oder geringem oder fehlendem Bildungsabschluss sichtbar. Das Projekt möchte Entwicklungspotential in der Kinder- und Jugendhilfe aufzeigen, um diesen Kindern und Jugendlichen mehr Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

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thomas.buchner@sos-kinderdorf.at

Das Projekt beschäftigt sich vor allem mit Häufigkeit und Schweregrad von Grenzüberschreitungen unterschiedlicher AkteurInnen in und im Umfeld von SOS-Kinderdorf. Ein weiterer Schwerpunkt wr die Identifizierung begünstigender und hemmender Faktoren für Grenzüberschreitungen. Schließlich wurden Maßnahmen zur Reflexion der eigenen pädagogischen Arbeit von MitarbeiterInnen in den Blick genommen. Die Ergebnisse dienen unter anderem der Überarbeitung der Leitfäden für Grenzüberschreitungen

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thomas.buchner@sos-kinderdorf.at

Die Zusammenarbeit mit dem Herkunftssystem gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es zu erheben, welches Verständnis MitarbeiterInnen von der Zusammenarbeit mit dem Herkunftssystem haben, welche Ziele dabei angestrebt werden oder welche Methoden zur Anwendung kommen. Die Ergebnisse dienen dazu, Bedarfe in der Organisation sichtbar zu machen und Bewusstsein für die Bedeutung dieses Themas zu schaffen.

Kontakt:
susanne.zoller-mathies@sos-kinderdorf.at

Die Analyse von Längsschnittdaten ermöglicht die Identifizierung und Darstellung von Trends, Entwicklungen und Veränderungen der letzten Jahrzehnte innerhalb von SOS-Kinderdorf und ihren Zusammenhang mit Entwicklungen in der Gesellschaft und in der Kinder- und Jugendhilfe in Österreich. Ein weiteres Ziel war die Identifikation von Parametern, die sich als Prädiktoren zur Abschätzung künftiger Entwicklungen eignen, denn die frühzeitige Erkennung positiver aber auch problematischer Entwicklungen, ermöglicht rechtzeitig inhaltliche Diskussionen und die Ergreifung von Maßnahmen in Form von z. B. strategischen Entscheidungen, Entwicklungs- oder Forschungsprojekten.

Kontakt:
thomas.buchner@sos-kinderdorf.at

Dieses Projekt ging den Fragen nach a) wie sich Besuchskontakte gestalten, wenn Eltern von fremd untergebrachten Kindern und Jugendlichen an psychischen Erkrankungen leiden und b) welche Implikationen sich daraus für Besuchskontakte ableiten lassen.

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thomas.buchner@sos-kinderdorf.at

Ziel dieser Erhebung war es, den Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den stationären Angeboten von SOS-Kinderdorf zu quantifizieren und Herausforderung in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen und deren Herkunftssystemen zu erheben.

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susanne.zoller-mathies@sos-kinderdorf.at

Bei diesem Projekt ging es darum, die Gruppe der Kinder und Jugendlichen mit Geschwistern, innerhalb und/oder außerhalb der SOS-Kinderdorf-Einrichtungen, sichtbar zu machen, zu definieren und demographisch näher zu beschreiben. Darüber hinaus wurden Hypothesen generiert, im Hinblick a) auf die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Geschwistern und b) auf die Praxis der Fremdunterbringung von Geschwistergruppen. Die Ergebnisse waren eine Grundlage für weitere Forschungen im Rahmen des Projekts "Geschwisterbeziehungen".

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thomas.buchner@sos-kinderdorf.at

Der Tabellenband enthält Stichtags- und Verlaufsdaten der Jahre 2005 bis 2008. Dargestellt werden Daten zu allen mobilen und stationären Einrichtungsarten, zusammen mit Informationen aus schriftlichen Zusatzerhebungen. Von Interesse waren dabei Eintritts- und Austrittsinformationen, Schule und Ausbildung oder die Zahl der Aufwuchsplätze vor einer Aufnahme in eine SOS-Kinderdorf-Einrichtung.

Kontakt:
thomas.buchner@sos-kinderdorf.at



 

perspektiven 4.0 – sos-kinderdorf österreich im blickfeld (2010)

Die "perspektiven 4.0" verfolgen das Ziel, die Vielfalt von SOS-Kinderdorf Österreich sichtbar zu machen. Dazu stellen sich im Mittelteil dieses Buches alle Angebote in übersichtlicher Form selbst dar.

Zugleich werden auch Themen und Fragestellungen präsentiert, die innerhalb der Organisation diskutiert werden und für weitere Entwicklungen von großer Bedeutung sind. Dazu gehören unter anderem die Anpassung der traditionellen Kinderdorffamilie an veränderte Rahmenbedingungen, zusätzliche Unterbringungsformen für Kinder und Jugendliche, die Stärkung der Herkunftsfamilien, die Bedeutung von Geschwisterbeziehungen, Konzepte der Partizipation und der Versuch, Kultur, Migration und Herkunft zum Thema zu machen.

Dass diese Fragestellungen nur in Form kontroverser Debatten geführt werden können, liegt in der Natur der Sache – die „perspektiven 4.0“ wollen dazu Anstöße geben und Diskussionsbeiträge liefern. Zielgruppe des Buches sind MitarbeiterInnen von SOS-Kinderdorf, der Kinder- und Jugendhilfe, anderer TrägerInnen und anverwandter Professionen. Der vorliegende Band greift, ebenso wie die vorher erschienenen, auf die Stichtagserhebung von SOS-Kinderdorf zurück, verzichten aber erstmals darauf, deren Ergebnisse vollständig im vorliegenden Werk abzudrucken. Unverändert gilt der Leitsatz der letzten Perspektiven auch für diese Publikation: „Im Wandel liegt die Stabilität“.

Zoller-Mathies Susi/Vermeer Tina/Schlosser Hannes (Hrsg.):
perspektiven 4.0
Downlaod (pdf)
 

perspektiven 3.0 - Daten, Einrichtungen, Projekte (2006)

In der vorliegenden Ausgabe wird der statistische Teil erstmals ergänzt mit der Vorstellung und der Beschreibung neuer Angebote und deren Zielsetzungen, da die Betreuungsformen seit der Gründung von SOS-Kinderdorf immer vielfältiger wurden. Waren es früher noch hauptsächlich Kinderdörfer und Jugendangebote, die den Schwerpunkt der Arbeit von SOS-Kinderdorf Österreich bildeten, so sind heute zahlreiche Angebote hinzugekommen: Flüchtlingsprojekte, ambulante Familienarbeit, Kinder- und Krisenwohnen, Beratungsstellen, Sozialzentren, spezielle therapeutische Angebote, Arbeitsprojekte, eine erweiterte Nachbetreuung und Krisenintervention. In der Publikation werden zudem derzeit laufende Projekte, vornehmlich im Fachbereich Pädagogik, vorgestellt.

Hinteregger Romana/Posch Christian/Zoller-Mathies Susanne (Hrsg.):
perspektiven 3.0
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Bestellungen in Buchform
Die perspektiven 3.0 und 4.0 sowie die älteren Ausgaben sind auch in Buchform über unser Sekretariat zu beziehen. Bestellungen richten Sie bitte an Frau Anna Reitmeir:
Tel: 0512/5918-410, Fax: 0512/5918-421 anna.reitmair@sos-kinderdorf.at


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Forschung und Entwicklung
Fachbereich Pädagogik / SOS-Kinderdorf
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Mag.a Susi Zoller-Mathies
Tel.: 0512/5918-319
susanne.zoller-mathies@sos-kinderdorf.at
 
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