Unser Beitrag zum Kinderschutz

Der Schutz der Kinder und Jugendlichen steht fĂŒr SOS-Kinderdorf an oberster Stelle und wir unternehmen unser Möglichstes, um diesen zu gewĂ€hrleisten.

Unsere Standards

Eigene Erfahrung und RealitĂ€t haben leider gezeigt, dass wir vor MissbrauchsfĂ€llen nicht gefeit sind. SOS-Kinderdorf muss seine HandlungsfĂ€higkeiten und Kompetenzen zum Wohle der ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen stĂ€ndig auf den PrĂŒfstand stellen.

SOS- Kinderdorf hat LeitfĂ€den zum Umgang mit gewalttĂ€tigen, aggressiven und sexuellen Übergriffen zwischen Kindern untereinander, von Erwachsenen gegenĂŒber Kindern und von Kindern gegenĂŒber Erwachsenen entwickelt. Falls Sie an den LeitfĂ€den interessiert sind, schicken Sie uns bitte ein Mail an: Elisabeth.Hauser@sos-kinderdorf.at

Die Abteilung QualitĂ€tssicherung fĂŒhrt in allen Angeboten Audits durch, bei denen die QualitĂ€t der Betreuung gemeinsam mit den MitarbeiterInnen reflektiert und ĂŒberprĂŒft wird. Die MitarbeiterInnen sind pĂ€dagogisch qualifiziert und Supervision gehört zu ihrem BerufsverstĂ€ndnis. Zudem fördern wir einen fachlichen Dialog auf breiter Ebene mit verschiedenen Partnerorganisationen.
Wenn Sie selbst von GrenzĂŒberschreitungen betroffen sind oder von GrenzĂŒberschreitungen wissen, wenden Sie sich bitte an:
 

Kontakt SOS-Kinderdorf

Elisabeth Hauser
Hauser.Elisabeth@sos-kinderdorf.at
Tel. 0512/5918 0

Susi Zoller-Mathies
Zoller-Mathies.Susanne@sos-kinderdorf.at
Tel. 0512/5918 0
 

Kontakt extern

Umgang mit GrenzĂŒberschreitungen in der Vergangenheit

Seit der GrĂŒndung im Jahr 1949 bedeutete SOS-Kinderdorf fĂŒr Tausende Kinder und junge Menschen in Österreich und fĂŒr Zigtausende in aller Welt eine positive VerĂ€nderung und Entwicklung ihres Lebens: Sie konnten im Schutz und in der Geborgenheit einer familiĂ€ren Umgebung aufwachsen und wurden auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden verlĂ€sslich und liebevoll begleitet.
 
Es gab im Laufe der Jahrzehnte aber auch Kinder und Jugendliche, die im SOS-Kinderdorf negative Erfahrungen erlebt haben. Deren persönliche Erfahrungen von Leid, Unrecht oder Gewalt sind ebenfalls Teil der Geschichte von SOS-Kinderdorf. Die Aufarbeitung der Vergangenheit in der österreichischen Heimerziehung hat auch SOS-Kinderdorf veranlasst, eine historische Studie in Auftrag zu geben. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass es auch in Einrichtungen von SOS-Kinderdorf in EinzelfÀllen zu Gewalt und zu Missbrauchshandlungen gekommen ist.
 
Die Auseinandersetzung damit löst Betroffenheit aus, die traurig macht. Jedes erlittene Unrecht ist schmerzlich, nichts lĂ€sst sich ungeschehen machen, vieles nicht oder nur teilweise wieder gutmachen. Man kann aber durch persönliche Anteilnahme und Auseinandersetzung den Betroffenen Gehör schenken, eine Stimme geben, Leid lindern, den Menschen Respekt und Anerkennung geben und damit letztlich einen positiven Impuls zur Weiterentwicklung der SOS-Kinderdorf-Arbeit beitragen. Wenn Betroffene EntschĂ€digungen fordern, gibt es ein klar definiertes und standardisiertes Verfahren (angelehnt an die Klasnic Kommission) mit externen Gutachtern. Falls eine rechtliche KlĂ€rung erlittenen Unrechts nach vielen Jahrzehnten noch möglich ist, unterstĂŒtzt SOS-Kinderdorf die ermittelnden Behörden (Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichte etc.) und tut alles, um zur AufklĂ€rung beizutragen.
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