
Roland ist mit eineinhalb Jahren gemeinsam mit seinem Bruder ins SOS-Kinderdorf Wienerwald gekommen und dort aufgewachsen - ihre Eltern sind verstorben. "Ich habe immer Glück in meinem Leben gehabt", erzählt Roland. "Ich hatte Glück, ins SOS-Kinderdorf zu kommen und nicht in einer Erziehungsanstalt zu landen. Ich hatte Glück, so viele Menschen zu haben, die mich gefördert und unterstützt haben."
Roland absolvierte ursprünglich die Ausbildung zum Großhandelskaufmann im Sanitärbereich und merkte im anschließenden Zivildienst beim Roten Kreuz, dass es ihn beruflich woanders hinzieht. "Im SOS-Jugendhaus wurde mir mein großer Wunsch ermöglicht, eine zweite Ausbildung zum Krankenpfleger zu machen", schildert der heutige Stationsleiter der neurologischen Abteilung seinen beruflichen Werdegang.
"Ich bin sehr dankbar, dass ich im SOS-Kinderdorf ein Zuhause gefunden habe und in wirklich allem gefördert und unterstützt wurde." Seine Frau Katharina beendet das Interview mit einer netten Anekdote: "Als mein Vater Roland kennen lernte, hat er gemeint: "Na, da hat das Spenden wirklich Sinn gemacht."