Forschung & Entwicklung 

Wir tragen dazu bei, dass die psychosoziale Arbeit bei SOS-Kinderdorf, die sich an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen orientiert, weiterentwickelt wird und Beiträge für den Fachdiskurs liefert. Zudem werden durch die Forschung & Entwicklung vermehrt Perspektiven zur Ausrichtung von SOS-Kinderdorf aufgezeigt und verstärkt Impulse zur Programmentwicklung gesetzt.
 

Unsere Arbeit unterstĂĽtzt:

  • die unmittelbare psychosoziale Praxis von SOS-Kinderdorf
  • im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe die Planung, Steuerung und strategische Ausrichtung von SOS-Kinderdorf
  • den Fachdiskurs
  • EntscheidungsträgerInnen in Politik und Verwaltung

Aktuelles

Aktuelle Neuigkeiten aus dem Bereich Forschung & Entwicklung:

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Grundsätze und zentrale Qualitätskriterien 

Forschung verstehen wir als die Suche nach neuen Erkenntnissen, die auf der Basis von wissenschaftlichen Methoden erworben und systematisch aufbereitet werden. 

 

Forschung beginnt für uns mit Fragen, mit Neugier und Staunen und mit der Offenheit für Neues. Forschung kann Bekanntes bestätigen und neues Wissen schaffen. Sie lässt uns neue Perspektiven entdecken und ermöglicht es, unsere gewohnten Denk- und Handlungsmuster zu reflektieren, neu zu bewerten und gegebenenfalls zu verändern. Wir nehmen mit Forschung neue Facetten der Wirklichkeit in den Blick und setzen uns damit differenziert auseinander.

 

1) Kindeswohlzentriert:
Unsere Forschungskultur orientiert sich in erster Linie an den BedĂĽrfnissen von Kindern und Jugendlichen in ihren unterschiedlichen soziokulturellen Kontexten und ihren spezifischen Lebenslagen.

2) Teamarbeit:
Das Sozialpädagogische Institut baut auf einer langen und produktiven Tradition der Teamarbeit auf. Das Team mit seinen multiperspektivischen Zugängen verstehen wir als wertvolle Ressource bei der Entwicklung, Durchführung und Dokumentation von Projekten.

3) Kooperation
Wir kooperieren national und international themenspezifisch mit anderen Abteilungen und Angeboten von SOS-Kinderdorf sowie mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Universitäten und Fachhochschulen.

  • JU-Quest

  • Sozialpädagogisches Institut im SOS-Kinderdorf e. V. SPI

  • Univ.-Prof. Dr. Klaus Wolf, Sozialpädagogik öffentlicher Erziehung, Universität Siegen Ă–sterreichische Gesellschaft fĂĽr Forschung und Entwicklung im Bildungswesen

  • Univ. Prof. Dr. Christian Schrapper, Institut fĂĽr Pädagogik - Abteilung Pädagogik, Universität Koblenz

  • Ass.-Prof.in Dr.in Ulrike Loch, Institut fĂĽr Erziehungs­wissenschaft und Bildungsforschung/­Abteilung fĂĽr Sozial- und Integrations­pädagogik, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

  • Univ.-Prof. Dr. Stephan Sting, Institut fĂĽr Erziehungs­wissenschaft und Bildungsforschung/­Abteilung fĂĽr Sozial- und Integrationspädagogik, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

  • Dr.in Margret Steixner, Intercultural Perspectives

  • Ilse Arlt Institut fĂĽr Soziale Inklusionsforschung

  • Arbeitsbereich Sozialpädagogik (www.uni-graz.at) Institut fĂĽr Erziehungs- und Bildungs­wissenschaften, Universität Graz

  • Priv.-Doz. Dr.med.univ. Christian Fazekas, Universitätsklinik fĂĽr Medizinische Psychologie und Psychotherapie, Medizinische Universität Graz


  •  

  • Offenheit gegenĂĽber den am Forschungsprozess Beteiligten

  • Wahrung ethischer Gesichtspunkte

  • Nachvollziehbarkeit der Konzeption und DurchfĂĽhrung von Forschungsprojekten

  • Gegenstands­angemessenheit der angewandten Methoden und Ressourcen­angemessenheit fĂĽr die Forschungsziele

  • Nachvollziehbarkeit der Relevanz der Forschungsfragen sowie der Kohärenz der Ergebnisse

  • Handlung­sorientiertheit, um durch die Forschungsergebnisse die Praxis zu unterstĂĽtzen sowie zum fachlichen Diskurs beizutragen

  • Einbeziehung der AuĂźenperspektive bei SOS-Kinderdorf-internen Forschungsprojekten

  • einer geschlechter- und diversitätssensiblen Herangehensweise

  • einer kritischen, sozialpolitischen Haltung,

  • partizipativen Ansätzen

  • unserem Anspruch, Beiträge fĂĽr nachhaltige Entwicklungen zu leisten

Praxis- und Evaluationsforschung

Sozialwissenschaftliche Praxisforschung und wissenschaftliche Evaluation leisten einen wesentlichen Beitrag zur Reflexion fachlichen Handelns, unterstĂĽtzen bei der Weiterentwicklung der Angebote von SOS-Kinderdorf und im Bereich Kinder- und Jugendhilfe.

Forschungsprojekte der Abteilung Forschung & Entwicklung beleuchten die psychosoziale Arbeit von SOS-Kinderdorf im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe. Praxisforschung geht dabei von Fragestellungen mit Praxisbezug aus, entwickelt Projekte im Dialog mit der Praxis und stellt ihre Erkenntnisse zur Diskussion.Themenspezifisch finden die Perspektive der AdressatInnen ebenso Eingang in den Forschungsprozess wie Einschätzungen der Kinder- und Jugendhilfe, von SOS-Kinderdorf oder SystempartnerInnen. Evaluationsforschung im Kontext sozialpädagogischer Handlungsfelder untersucht Nutzen und Wirkung pädagogischer Praxis.
Die Wirksamkeit der Interventionen wird im komplexen Feld unterschiedlicher Einflüsse und individueller Verarbeitungsstrategien oft erst in Hinblick auf Veränderungen sichtbar: bei der Bewältigung von Problemen oder durch eine Verbesserung von Entwicklungschancen der Kinder und Jugendlichen.

Praxis- und Evaluationsforschungsprojekte werden entweder von der Abteilung Forschung & Entwicklung durchgefĂĽhrt oder an externe ExpertInnen vergeben. Die Forschungsergebnisse werden im Fachdiskurs und fĂĽr die Weiterentwicklung von SOS-Kinderdorf zur Diskussion gestellt.

Publikationen und Berichte

Verschiedene veröffentlichte Texte zum Download oder zur Bestellung.

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Geschichte

Erfahren Sie mehr ĂĽber die Entstehung der Forschung und Entwicklung.

Organisations- und Umfeldanalysen

Im Arbeitsfeld Organisationsanalyse reflektieren wir historische, aktuelle und mögliche Trends von SOS-Kinderdorf und fungieren so als IdeengeberInnen für die Organisation.


Wir analysieren Strukturen und deren Veränderungen und bewerten Ihre Bedeutung im Spannungsfeld der Entwicklungen der psychosozialen Arbeit, der Kinder- und Jugendhilfe sowie des Wandels politscher und sozialer Rahmenbedingungen. Der Bereich Umfeldanalysen zielt darauf ab, die bestehenden Lebenslagen von sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zu verbessern.

Dazu beobachten wir das Kinder- und Jugendhilfesystem, angrenzende Systeme, wie etwa die Kinder- und Jugendpsychiatrie oder das Justizsystem und den internationalen Fachdiskurs. Wir erfassen Informationen zu für uns relevanten Entwicklungen, bereiten diese auf und stellen sie in Bezug zu unserer Organisation. Im Rahmen der Umfeld- und Organisationsanalysen wägen wir Alternativen ab und stellen Vorschläge zur Angebotsentwicklung und Strukturverbesserung zur Verfügung. Unser Reflexions- und Steuerungswissen wird außerdem in den fachlichen Diskurs eingebracht.

Weitere Themen

JuQuest - Ein Forschungs- und Vernetzungsprojekt

JuQuest ist ein institutionen- und trägerübergreifendes Projekt, das durch die Förderung der fachlichen Diskussion über Themen der Kinder- und Jugendhilfe einen Beitrag zur Verbesserung der Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen leisten möchte.


Das Projekt wurde 2002 vom Fachbereich Pädagogik von SOS-Kinderdorf initiiert. Die inhaltlichen Schwerpunkte legt eine Steuerungsgruppe fest, in der Fachleute aus verschiedenen Bundesländern und verschiedenen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe bzw. angrenzender Bereiche vertreten sind, die Projektleitung ist in der Abteilung Forschung & Entwicklung angesiedelt.

 

Kontakt und Information

Mag. Thomas Buchner
Tel.: 0512/5918-420
thomas.buchner@sos-kinderdorf.at

Zur JuQuest Webseite

Unser Auftrag

Wir verpflichten uns einer Forschungskultur, die sich an den unterschiedlichen soziokulturellen Kontexten und den spezifischen Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen orientiert.


Entsprechend unserem Konzept tragen wir dazu bei, dass die Arbeit von SOS-Kinderdorf zum Kindeswohl und im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention zielstrebig weiterentwickelt wird. Wir stellen dem Fachdiskurs substanzielle Erkenntnisse zur Verfügung. Länderübergreifende Erfahrungen werden ausgetauscht.

Damit unterstĂĽtzen wir die Weiterentwicklung beruflichen Handelns in der Sozialen Arbeit und leisten einen Beitrag zur Verbesserung der Lebenslagen von sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.
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