
Heute besteht das SOS-Kinderdorf in Altmünster aus mehreren pädagogischen Einrichtungen. Alle sind darauf ausgerichtet, jungen Menschen das Heranwachsen in einem familiären Umfeld zu ermöglichen, ihre individuellen Potenziale zu fördern und unterschiedliche Phasen des Erwachsenwerdens zu begleiten. SOS-Kinderdorf kann dabei auf reichhaltige Erfahrungen, eine sorgfältige Qualitätsentwicklung und bestens ausgebildete MitarbeiterInnen bauen: Menschen, die Kindern wertschätzend, achtsam und verlässlich begegnen.
11 SOS-Kinderdorf-Familien und
zwei Kinderwohngruppen finden rund 60 Kinder ein stabiles und langfristiges Zuhause. Sie wachsen gemeinsam mit ihren leiblichen und „Haus“-Geschwistern, begleitet durch SOS-Kinderdorf-Mütter, -Väter oder -Eltern auf. Diese sind für sie die wichtigsten Bezugspersonen: Durch eine zweijährige Fachausbildung gut vorbereitet, ist es ihre Aufgabe, Kinder mit Herz und Verstand zu betreuen.
Im
Zuhause für Kinder in Krisen und in der
Kinderwohngruppe Tabaluga leben Kinder vorübergehend, bis für ihren weiteren Lebensweg eine gute Lösung gefunden ist. Das kann die Rückkehr in die eigene Familie oder die längerfristige Übersiedelung in eine andere Betreuungseinrichtung sein. Das SOS-Kinderdorf in Altmünster bietet den jungen Menschen Sicherheit sowie Geborgenheit und ihren Eltern Neuorientierung. Praktische und therapeutische Hilfe für beide ergänzen das Förderprogramm.
Jugendliche haben im
Jugendhaus Altmünster die Möglichkeit, sich schrittweise und betreut zu unabhängigen, gefestigten Erwachsenen zu entwickeln. Sie wohnen hier in einer Wohngemeinschaft oder in kleinen – in die Einrichtung integrierten – Wohnungen. Vorrangige Förderungsthemen für SOS-Kinderdorf sind Eigenverantwortung, Selbsteinschätzung, soziale Integration und Perspektivenaufbau.