Schwierige Lebenslagen sind für alle Familienmitglieder belastend. Vor allem Kinder sind gefährdet, wenn sie nicht das notwendige Maß an Zuwendung, Wärme und Wertschätzung erfahren. Simba nimmt sich daher rasch und vorübergehend um Mädchen und Buben an, deren Eltern Zeit brauchen, um sich zu stabilisieren oder zu gesunden.
Seit Jänner 1997 wurde um Aufnahme von 1.016 Kindern angefragt. Tatsächlich konnten bis heute nur 202 Kinder aufgenommen werden. Etwa ein Drittel der Kinder (58 Kinder) konnten in ihre Herkunftsfamilie zurückkehren. Bei zwei Drittel (134 Kinder) war dies leider nicht möglich, sondern eine langfristige Fremdunterbringung notwendig.